Pay to view | | von Anja Janotta

Wie Vimeo Kreativen beim Geldverdienen helfen will

Die Video-Plattform Vimeo macht ernst mit ihrem Pay-to-View-Service. In einer Beta-Version sind nun erste kostenpflichtige Inhalte online gestellt worden. Sechs Filme, drei davon in deutscher Version, sind auf Vimeo online. In dieser Vorschau-Phase - 2013 soll der Service für Vimeo-Abonnenten zugänglich sein - will der Youtube-Konkurrent für den Service werben, bei denen Produzenten ihre Preise für Videos selbst festlegen können.

Kreative, die Haupt-Zielgruppe für Vimeo, sollen Preisgestaltung, Mietdauer, Vertriebsort und Bonusmaterial ihrer Werke auf der Plattform selbst kontrollieren können. Der Käufer lädt den Film herunter und kann aus einer "Wtch later"-List ihn dann Plattform-unabhängig auf jedem beliebigen Engerät abspielen.

Die sechs Startfilme der Preview-Phase decken ein breites Themenspektrum ab: Angefangen bei Javier Bardems leidenschaftlichem Projekt "Sons of the Clouds", das die Menschenrechts-Situation in der Region westliche Sahara aufgreift, über ein Konzert-Mitschnitt bis hin zum Künstler-Porträt von Wayne White in dem Film "Beauty is Embarrassing".

Nach eigenen Angaben zählt Vimeo derzeit 85 Millionen Besucher im Monat. "Unser Ziel ist es, eine offene und flexible Plattform zu bieten, die es Kreativen erlaubt, direkt von ihrem Publikum Geld zu bekommen“, sagt Kerry Trainor, CEO bei Vimeo.

Neben dem Pay-to-view-Service bietet Vimeo bereits die Funktion "Tip Jar" an. Hierüber  können Künstler und Kreative Trinkgelder oder Spenden ihres Publikums einsammeln.

Wie Vimeo Kreativen beim Geldverdienen helfen will

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