LEAD digital: Meet & Greet & Eat | | von Annette Mattgey

Was kommen wird: Mehr Bilder und Social sharing

Langen Atem hat die Online-Branche zumindest in einem Punkt bewiesen - am Vorabend der Medientage München kommen sie alle Jahre wieder zum Meet & Great & Eat zusammen. In diesem Jahr feiert das von W&V-Redakteur Leif Pellikan initiierte Event sein zehnjähriges Jubiläum. LEAD digital widmet dem Ereignis in seiner aktuellen Ausgabe ein Special und schaut, was aus den Trends von gestern geworden ist und welche neuen zu erwarten sind.

Einige Statements:

Carola Erlewein (Bild), Leiterin Marketingkommunikation BMW Deutschland

Gerade für Produkte mit jüngeren Zielgruppen wird Social Media immer bedeutender. Bei BMW ist es seit über fünf Jahren fester Bestandteil im Kommunikationsmix. So können wir einerseits aktuelle Themen und Kampagnen von BMW ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Andererseits können wir konkrete Interessenten für Fahrzeuge gewinnen und gezielt ansprechen. Wichtiger werden wird auch die klassische Online-Werbung mit den Standbeinen Display Ads und Search. Weitere Verfeinerungen ergeben sich durch Entwicklungen bei Planungstools, Targeting, User-Tracking und Reporting. Um nicht im Grundrauschen klassischer Werbemittel unterzugehen, werden aufmerksamkeitsstarke Sonderwerbeformen und Inszenierungen zunehmen.

Henry Mason, Global Head of Research and Managing Partner Trendwatching

When it comes to new developments for web businesses, online retailers certainly find themselves in an evolved marketplace. E-commerce is no longer just about convenience: status and a compelling experience are increasingly important. At trendwatching.com, we’re tracking the rise of ME-TAIL. Consumers are accustomed to a personalized, social web. Now, they’re increasingly using social recommendation and curation sites to discover new products and services. Fashion and style sharing site RNKD is a great example.

Meanwhile, expect to also see more E(ASY)-COMMERCE: the continued and innovative reduction of barriers to e-shopping: from sizing clothes, to gift wrapping, to arranging delivery. The online shopping experience is ever more important, too. When we see e-tailers finding new ways to make online shopping enjoyable, we call this OH WHAT A WONDERFUL WEB. UK-based Fantasy Shopper which turns clothes shopping into a game, is a great example to watch for this.

Kit Hughes, CEO Look-Listen

Social media is finally reaching its potential because it is fragmenting. There's no longer one network everyone flocks to or one network everyone must absolutely belong to. Now, we have individual networks that cater to our personal lives, our professional lives, and "circles" within each. The way users self-select these networks and give away their information is a gold mine for marketers. These networks have the potential to create new ways for people to interact with brands beyond online games and simple contests. The best is yet to be seen from social.

Sandro Megerle,  Senior Trend Analyst TrendOne

Die Integration von Mobile- und Social-Commerce in digitale Geschäftsmodelle schon während der Planungsphase sind unabdingbare Erfolgsfaktoren, um dem Kunden von morgen und dessen gewandelten Bedürfnissen gerecht zu werden. Zusätzlich zu einer Multichannel-Architektur, die Kunden je nach Kontext den Kanal nahtlos wechseln lässt, müssen die so generierten Daten erfasst und ausgewertet werden. Nur so lässt sich die Multichannel Experience für Kunden optimieren und Ansätze wie kanalübergreifendes Retargeting oder Behavioural Marketing erst verwirklichen. Zudem steht das Digital Business  vor der Herausforderung, Kontrolle über Inhalte, Promotion und Verkauf an die Kunden zu übertragen. Der Erfolg von Pinterest, bekanntester Vertreter des „Curated Commerce“, zeigt nicht nur eine geänderte, auf Bildern basierende Ästhetik im E-Commerce, sondern auch die besondere Relevanz der Interaktion der Kunden untereinander für erfolgreiche digitale Angebote.

Jens Oberbeck, Head of Sales D-A-CH, InMobi

Mobile Werbung hat mit pixeligen GIF Bildern und Miniatur-Landingpages begonnen. Nun entwickelt sie sich zu einem echten Multimediaerlebnis. Bereits heute basiert über die Hälfte der Anzeigen auf Multimedia und es werden stetig mehr. Das bedeutet, dass Konsumenten Werbung auf mobilen Endgeräten weniger als Werbung wahrnehmen, sondern als willkommene Möglichkeit, sich mit Marken auseinanderzusetzen.

Mit Multimedia-Anzeigen auf dem Smartphone oder Tablet kann man viel mehr machen als auf dem Computer oder Laptop. Durch Touchscreen und Gestensteuerung wird eine Marke anfassbar. In Kombination mit Lokalisierung und zum Beispiel dem Einsatz der Kamera können so personalisierte Markenerlebnisse geschaffen werden die so nur auf dem mobilen Endgerät möglich sind.

Wo Arndt Groth, Harald Kratel und Manfred Klaus mit ihren Prognosen richtig lagen, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von LEAD digital, die am 31.10.2012 erscheint und hier erhältlich ist.

Was kommen wird: Mehr Bilder und Social sharing

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