Forrester Studie | | von Irmela Schwab

Von der Online-Beratung bis zum Targeting: Kundennähe entscheidet

Konsumenten wollen auf ihren Smarthpones kontextrelevante und personalisierte Informationen. Zu dem Schluss kommt US-Marktforscher Forrester in seiner neuen Studie “2013 Interactive Marketing Predictions”. Für werbungtreibende Unternehmen bedeutet das: Anstatt einzelne Marketing-Kanäle zu befüllen, sollten sie ihren Fokus künftig vor allem darauf richten, was ihre Zielgruppen wirklich wollen und brauchen. 

Dazu müssen sie sich ein klareres Bild darüber verschaffen, wie sich ihre Konsumenten verhalten. Die ständig erreichbare Gruppe derer, die das Internet von verschiedenen Geräten an verschiedenen Orten aufrufen, hat in den USA ein gutes Stück zugenommen. Dem Marktforscher zufolge sind in diesem Jahr knapp die Hälfte aller erwachsenen US-Bürger stets via Internet ansprechbar; im Jahr zuvor waren es 42 Prozent. Weil die Technologie für Konsumenten immer leichter bedienbar sei, würden immer mehr Marketer auf transparente Beziehungen zu ihrer Zielgruppe setzen, die ihnen Mehrwert und Relevanz bietet, prophezeit Analystin Melissa Parrish in New York.

Als Beispiel nennt die Studie den Trend “Stop & Shop”, bei dem Unternehmen über mobile Applikationen im Laden beim Einkaufen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Unternehmen, so fordert die Studie, müssten darüber nachdenken, wie sie demnach Mobile innerhalb ihrer Multichannel-Strategien, Daten-Generierung und Targeting-Strategien integrieren.

Targeting wird, so die Studie weiter, eines der großen Themen in diesem Jahr sein. Konsumenten seien - über erhaltenen Mehrwert wie kontext-bezogene Inhalte und Services - bereit, mehr Infos über sich preiszugeben: Genau davon können Unternehmen profitieren. Location-basiertes Targeting sei einer der Bausteine. Hinzu kämen kontextbezogenes Targeting - und die Informationen dazu ließen sich auch zunehmend aus sozialen Netzwerken gewinnen. Das Tüpfelchen auf dem “i”, um das Targeting zu optimieren, über das die Zielgruppen die für sie im jeweiligen Augenblick relevante Informationen erhalten, seien laut Parrish verhaltensbasierte Daten und Profile, um Predictable Analytics zu erweitern.

Von der Online-Beratung bis zum Targeting: Kundennähe entscheidet

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