Adobe |

PDF wird 20: Fast jeder Deutsche kennt das Dateiformat

Die PDF-Datei feiert 20-jähriges Jubiläum. Am 15. Juni 1993 erschien mit Acrobat 1.0 die Software, mit der das Portable Document Format, kurz PDF, eingeführt wurde. Heute gehört PDF zu den am häufigsten genutzten Dateiformaten: Laut einer Innofact-Studie im Auftrag von Adobe Systems anlässlich des Jubiläums hat knapp die Hälfte der Deutschen (47 Prozent) um die 26 bis 100 PDF-Datein auf seinem Rechner gespeichert. 13 Prozent der Befragten schätzt, dass es sogar mehr als 250 PDFs sind. Nur sechs Prozent aller Studienteilnehmer war das Format kein Begriff, unter den 18-bis 29-Jährigen kennen es sogar 99 Prozent.

"Auch in Zeiten von Cloud-Speicherdiensten und Mobil-Geräten wie Smartphones und Tablet Computern ist das PDF-Format eines der am meisten genutzten Dateiformate. Bei Konzepten wie dem papierlosen Büro spielt es häufig eine entscheidende Rolle", sagt Willi Engel, Bitkom-Experte für Dokumenten- und Enterprise Content Management.

 

Als wichtigsten Grund, PDFs einzusetzen nannten die Befragten der Innofact-Studie: "Weil die Dateien kleiner sind und sich somit besser per Mail versenden lassen" (56 Prozent). 53 Prozent nutzen PDFs, "weil andere den Inhalt des Dokuments nicht mehr verändern können" (53 Prozent). Jeweils 42 Prozent nannten "weil ich verschiedene Dokumente einheitlich zusammenführen kann" und die Möglichkeit die Formatierung beibehalten zu können als Nutzungsgrund.

Seit der Einführung des PDF-Standards vor 20 Jahren wurde das Datei-Format ständig weiterentwickelt. So sind auch Spezial-Varianten entstanden wie der PDF/A-Standard. Dieser ist für die Langzeit-Archivierung gedacht. Dokumente, die in diesem Standard abgespeichert werden, sollen noch in 50 Jahren lesbar sein. Im August 2012 wurde zudem der neue Standard PDF/UA von der ISO verabschiedet. "UA" steht dabei für "Universal Accessibility". Gemeint sind damit barrierefreie Dokumente, die durch Einsatz technologischer Hilfsmittel wie speziellen Bildschirmlesern auch von Menschen mit Sehbehinderungen genutzt werden können. Einen Standard mit ähnlicher Zielrichtung gibt es mit WCAG 2.0 (Web Content Accessibility Guidlines) auch für Webseiten. Christian Herzog, bei Bitkom verantwortlich für das Thema Barrierefreiheit: "Der neue Standard PDF/UA ist ein wichtiger Schritt hin zu einer barrierefreien Nutzung von Computern."

PDF wird 20: Fast jeder Deutsche kennt das Dateiformat

Artikel bewerten

Vielen Dank, Ihre Bewertung wurde registriert!

Sie können leider nur einmal pro Seite bewerten.

Ihre Bewertung wurde geändert, vielen Dank!

Leserkommentar

Wir freuen uns über Ihre Kommentare.

* Pflichtfeld
** Pflichtfeld, wird nicht veröffentlicht