MediaMind | | von Annette Mattgey

Online-Videos zeigen durchweg höhere Interaktionsraten als andere Werbemittel

Mehr als 1 Milliarde In-Stream-Video Ad Serving Template (VAST)-Impressions wertete MediaMind im ersten Halbjahr aus,um die verschiedenen Wirkungen der Online-Werbemittel zu analysieren. Sowohl In-Stream-VAST als auch In-Stream-VPAID weisen eine deutlich höhere Klickrate und höhere Interaktionsraten (nur VPAID) aus als Banner und Rich Media. Die 1 Milliarde In-Stream-VAST-Impressions erzielten eine Gesamt-Klickrate von 2,84 Prozent. Sie lagen damit 27,4-mal höher als der Wert von Standardbannern und fast zwölfmal höher als jene von Rich Media ist. Zusätzlich wertete MediaMind fast 2 Milliarden Video Player-Ad Interface Definition (VPAID)-Impressions aus. VPAID erreichte eine niedrigere Gesamt-Klickrate als VAST, aber stabile Interaktionsraten (interaction rates): jeweils 1,63 Prozent und 9,57 Prozent.

 

Die Studie von MediaMind fokussiert sich auf die Analyse der gültigen Kennzahlen, die für jedes Video-Format zur Verfügung stehen. Sowohl für VAST als auch für VPAID konnte MediaMind die CTR (Click-Through-Rate) und die vollständigen Werte für das Betrachten eines Videos, das von Anfang bis Ende angeschaut wurde, ermitteln. Zudem analysierte MediaMind die Interaktionsrate auf dem Ad-Level durch VPAID. Die Ergebnisse der Benchmark-Studie zeigen, dass Online Video in allen drei gemessenen Metriken effektiver ist als Rich Media: CTR, Interaktionsrate und Completion Rate.

 

„Die Video-Interaktivität wird für Werbetreibende und Agenturen immer wichtiger. Und diese Studie unterstreicht deutlich, weshalb dies so ist. Als wichtige Säule der IAB Video Suite, ermöglichen VAST und VPAID der Werbewirtschaft greifbare kreative Markenerlebnisse über Video-Botschaften zu kreieren, um ein echtes User-Engagement zu erzielen“, bestätigt Seneca Mudd, Director, Industry Services und Leiter des Digital Video Komitees beim IAB.
Die Gesamt-Interaktionsrate für VPAID betrug 9,57 Prozent. Dies bedeutet, dass eine von zehn Personen mit der Anzeige interagierte, während das Video abgespielt wurde. Die Interaktion mit dem Werbemittel wurde zum Beispiel durch ein Spiel oder eine Umfrage ausgelöst. Die Interaktionsrate für die aufmerksamkeitsstärksten untersuchten Kampagnen erreichte einen Höchststand von mehr als 500 Prozent (fünf Interaktionen pro Anzeige pro Kampagne).

„Inzwischen zählt das Video-Format zum Tagesgeschäft vieler werbetreibenden Unternehmen und Agenturen, daher brauchen sie sich nur noch darauf zu konzentrieren, auf welches Endgerät – TV, Online, Mobile - sie ihr Online-Video ausspielen möchten“, bestätigt Ricky Liversidge, Chief Marketing Officer von DG. „Diese eindrucksvollen Studien-Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Konsumenten sehr wohl gewillt sind mit einer Marke über Online-Video in Verbindung zu treten.“ Christoph Benning, Managing Director DACH, ergänzt: „Diese Entwicklung ist ein weiterer Schritt in Richtung Zusammenwachsen von Online- und TV-Werbung, und in naher Zukunft werden Agenturen und werbetreibende Unternehmen alles über eine Plattform planen, platzieren und analysieren können.“

Diese Ergebnisse sind in der aktuellen Online-Video-Studie von MediaMind zu finden. Die Studie steht in deutscher Sprache zum Download zur Verfügung.

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