Mobile Advertising | | von Annette Mattgey

iPad-Werbung: Lexus-Anzeige polarisiert

Die US-Automarke Lexus experimentierte als einer der ersten Marken mit iPad-Werbung. Ihre neueste Werbeform polarisiert: die einen finden sie cool, die anderen bemängeln, dass sie ihrem Anspruch der Interaktivität nicht gerecht wird. Die Anzeige für den Lexus ES, geschaltet in "Sports Illustrated", lässt sich mithilfe eines iPads und der Cine-Print-Technologie in bewegte Bilder verwandeln - mehr aber auch nicht. So kritisieren die Kommentatoren zu recht, dass die Werbeform zwar hybrid (also mehrere Medien nutzend) sei, aber nicht interaktiv. Andrew Liszewski findet es eine einzige "Zeitverschwendung". Und tatsächlich ist die Prozedur recht kompliziert. Der Nutzer muss erst die zugehörige App downloaden, bevor er in den vollen Genuss der bewegten Bilder kommt. "Und warum sollte derjenige warten, bis er auf der entsprechenden Seite der Zeitschrift ist, um sie auszutesten?" fragt Liszewski im Tech-Blog Gizmodo. Zweifel haben die Kommentatoren aber auch daran, ob die Print-Leser tatsächlich ihr iPad neben sich liegen haben bzw. ob iPad-Nutzer überhaupt das Magazin in der herkömmlichen Papier-Variante kaufen. Steckt dahinter eine echte Innovation der Werbeagentur Team One oder doch bloß ein PR-Coup? "Viel Mühe, wenig ROI", findet Chefredakteur Brian Morrissey von Digiday. "Innnovative PR, aber keine innovative Werbung", so auch hier die User-Meinung.

Hier das Beispiel-Video:

iPad-Werbung: Lexus-Anzeige polarisiert

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