Google | | von Annette Mattgey

Höchste Zeit: Kampagnen für Enhanced Campaigns anpassen

Am Montag fällt der Startschuss für die Enhanced Campaigns bei Google. Damit werden Kampagnen von Google an alle Endgeräte (Desktop, Laptop, Tablet und Smartphone) einheitlich ausgeliefert. Werbetreibende, die ihre Landing Pages bisher nicht mit einem responsiven Design für mobile Endgeräte  optimiert haben, riskieren eine schlechte Darstellung ihrer Webseiten auf Tablets und Smartphones. Obwohl die Änderung mit langem Vorlauf angekündigt wurde, sind zwei Drittel der umsatzstärksten deutschen Onlineshops nicht auf die Enhanced Campaigns bei Google Adwords vorbereitet. Das zeigt eine Analyse der Performance-Marketing-Agentur Eprofessional, die die umsatzstärksten deutschen Online-Shops untersuchte. Auch die drei größten Kategorien innerhalb der Top 100 – Unterhaltungselektronik und -medien, Modehändler sowie Generalisten – machten eine schlechte Figur. Vollsortimenter schnitten dabei am schlechtesten ab: Nur jeder dritte (35 Prozent) hat eine mobile Website. Hingegen haben 45 Prozent der Modeshops ihre Website auf mobile Endgeräte optimiert. Ähnlich gut ist die Kategorie Unterhaltungselektronik und -medien gerüstet: Hier können 46 Prozent der Shops mit einer Mobilversion aufwarten. Durchgefallen sind Online-Apotheken und Softwareanbieter: Hier hatten die Vertreter ausnahmslos keine mobile-enabled Website.

Wer nach einer einfachen und kurzfristig zu realisierenden Lösung sucht, dem rät Michael Hartwig, Geschäftsführer von Eprofessional: „Kann oder will man nicht gleich den ganzen Shop mobilfähig machen, sind für die Bewerbung von Produkten dynamische Landingpages eine schnelle und gute Lösung. Klickt der Nutzer auf den Link in einer SEA-Anzeige, öffnet sich automatisch die auf sein Endgerät optimierte Landingpage.“

Welche weiteren Schritte bei der Umstellung zu beachten sind, hat Adobe in seinem zehn Punkte umfassenden Migrations-Guide zusammengefasst, der kostenlos (aber gegen Adresseingabe) zum Download steht. Adobe rät Marketern beispielsweise zu einem Upgrade der bestehenden Textanzeigen-Kampagnen, um zu verhindern, dass Google diese künftig automatisch auf alle Endgeräte aussteuert. So können mithilfe der mobilen Gebotsanpassung Kampagnen für Smartphones individuell ausgesteuert werden. Bestehen bisher separate Kampagnen für mobile Geräte und Desktop-PCs oder Laptops, sollten diese vor dem Upgrade zu einer Primärkampagne zusammengeführt werden, damit sie nicht Gefahr laufen im Bieterprozess gegeneinander zu konkurrieren.

 

Höchste Zeit: Kampagnen für Enhanced Campaigns anpassen

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