Global Facebook Advertising Report |

Facebook-Werbung wird teurer - nur nicht in Deutschland

Eine zunehmende Facebook-Müdigkeit beobachten  Studien wie der GlobalWebIndex bei Nutzern. Für Mark Zuckerberg gibt es aber Trost, konnte das soziale Netzwerk doch trotzdem seine durchschnittlichen Kosten pro tausend Werbeeinblendungen (CPM) deutlich steigern. Seit dem ersten Quartal 2011 haben sich diese weltweit innerhalb eines Jahres um 41 Prozent verteuert. Unternehmen und Marken zeigen also verstärkt Interesse, im sozialen Netzwerk mit Werbung präsent zu sein.

Zum vierten Mal hat der Social Media Spezialist TBG Digital den CPM in seinem Quartalsbericht Global Facebook Advertising Report untersucht. Die Studie hat die fünf Länder USA, Kanada, Deutschland, Frankreich und Großbritannien dabei genauer beleuchtet. Über die fünf Nationen hinweg ist der CPM im ersten Quartal 2012 gegenüber dem vierten Quartal 2011 um durchschnittlich 15 Prozent gestiegen. Aber: Nur in Deutschland ist er gesunken - um elf Prozent. Um fast ein Viertel zugelegt hat weltweit der Cost per Click (CPC) für Werbung auf Facebook. Die größte Preissteigerung unter den Top-5-Nationen konnte Frankreich verzeichnen (35 Prozent), gefolgt von den USA (20 Prozent). Hierzulande verzeichnet aber auch der CPC einen Knick nach unten.

Die weltweite Zunahme des CPM und CPC erklärt sich durch das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Der Nutzer-Zuwachs auf Facebook verlangsamt sich, gleichzeitig wird das soziale Netzwerk für Werbungtreibenden aber immer attraktiver. Die höchsten Werbekosten pro Klick müssen Werbungtreibende aus dem Finanzbereich hinnehmen, der CPC liegt für diese Branche dreieinhalb mal so hoch wie für den Nahrungsmittelsektor. Der Bereich Essen und Trinken hat den niedrigsten CPC unter allen Branchen, weil die Nahrungsmittelbranche Facebook als Brandingtool nutzt und nur wenig aus dem Netzwerk hinaus verlinkt. Der Finanzsektor hingegen lenkt die User verstärkt aus dem Netzwerk hinaus, da sie sich für deren Dienstleistungen auf anderen Sites anmelden müssen.

Die Studie basiert auf 372 Milliarden Impressions für 235 Kunden in mehr als 190 Ländern.

Hier können Sie den gesamten Bericht downloaden.

Facebook-Werbung wird teurer - nur nicht in Deutschland

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