EMC | | von Annette Mattgey

Big Data: Unternehmen scheitern an Datenfülle

Die Datensammelwut führt selten zu mehr Erkenntnis. Denn nur drei Prozent dieser Daten werden verschlagwortet und noch weniger werden analysiert. Insgesamt sind im so genannten digitalen Universum um die 2,8 Zettabyte an Informationen vorhanden. Das besagt die aktuelle IDC "Digital Universe"-Studie. 23 Prozent (643 Exabyte) dieser Gesamtmenge könnten nützliche Erkenntnisse bringen. Das digitale Universum wird 2020 40 Zettabyte erreichen, 14 Prozent (5 Zettabyte) mehr als 2011 vorhergesagt; das entspricht 50-fachem Wachstum von 2010 bis 2020. Die Ausgaben für IT-Hardware, Software, Dienstleistungen, Telekommunikation und Personal, wachsen zwischen 2012 und 2020 um 40 Prozent. Investitionen in Bereichen wie  Storage-Management, Sicherheit, Big Data und Cloud Computing steigen deutlich schneller.

IDC schätzt, dass nur ein halbes Prozent der weltweiten Datenbestände analysiert wird - obwohl täglich so viele Daten wie nie zuvor generiert werden. Das "digitale Universum", ein Maß für alle digitalen Daten, die innerhalb eines Jahres erstellt, vervielfältigt und konsumiert werden, wächst unvermindert weiter. Die Ursachen für das Datenwachstum sind der weltweite Siegeszug der PCs und Smartphones, eine stark wachsende Internetnutzung in den Schwellenländern und die zunehmende Verbreitung vernetzter Geräte wie z. B. Überwachungs-kameras und intelligente Stromzähler. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass sich das digitale Universum in den letzten zwei Jahren auf unvorstellbare 2,8 Zettabyte verdoppelt hat. In nur acht Jahren soll das digitale Universum auf 40 Zettabyte anwachsen, prognostiziert IDC.

"Wir waren wirklich erstaunt, als wir die neue Prognose in der Hand hielten. Das digitale Universum wächst schneller als wir es erwartet hatten", sagt Wafa Moussavi-Amin, Analyst und Geschäftsführer bei IDC Central Europe GmbH - Deutschland und  Schweiz. "Wir schätzen, dass sich die Datenmengen, die innerhalb eines Jahres erstellt, vervielfältigt und konsumiert werden, bis 2020 alle zwei Jahre verdoppeln."

"Die IT Abteilungen in Unternehmen stecken in einem Dilemma - sie können sich von dem Informationswachstum lähmen lassen oder das Potenzial, das in den Daten steckt, für sich nutzen. Die Studie zeigt, dass Unternehmen die richtige Mischung aus Technologie, Datensicherheit und IT-Kompetenz finden müssen", sagt Sabine Bendiek, Geschäftsführerin EMC Deutschland. EMC unterstützt die IDC-Studie. Die EMC Corporation ermöglicht Unternehmen und Service Providern, ihre Geschäftsprozesse zu verändern und IT as a Service bereitzustellen.

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