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Bewegtbild in der Online-Werbung: Drei Nutzungsszenarien

Bis 2017 werden 90 Prozent der User weltweit regelmäßig Videos online anschauen, so aktuelle Zahlen des Marktforschers Forrester. In Deutschland konsumieren laut einer Umfrage des IAB Europe im Auftrag des BVDW 77 Prozent der Nutzer Online-Videos - ein Drittel von ihnen mindestens wöchentlich. Aufgrund der Wachstumszahlen, Prognosen und Relevanz im Online- und Mobile-Sektor hat der BVDW das Forum Bewegtbild gegründet, das nun ein Whitepaper zu den unterschiedlichen Nutzungsszenarien im Bereich Bewegtbild/Video herausgegeben hat. Es soll als erste Orientierung und Einführung in das Thema Bewegtbild im Digital-Markt dienen.

Hier sind drei Nutzungsszenarien:

Click-to-Play

Der Ablauf beim Nutzungsszenarium "Click-to-Play" wird aktiv vom User per Click gesteuert. In den meisten Fällen werden klassische Bannerformate/Ad-Packages oder Sonderwerbeformen (großflächige Werbemittel) als Teaser geschaltet; der User klickt aktiv auf das Werbemittel und löst somit das Video aus – mit jedem Click wird somit aktiv das Click-to-Play gestartet.

Indirektes Click-to-Play

Im Vergleich zum aktiven "Click-to-Play" bestätigt der User beim indirekten Click-to-Play sein Interesse am Videokonsum passiv. Wird beispielsweise ein Layer als Full-Screen über eine Seite gelegt und der Bewegtbildinhalt abgespielt, hat der User die Möglichkeit, das Video jederzeit zu pausieren oder bei Desinteresse den Layer komplett zu schließen. Konsumiert der User allerdings weitere Inhalte und lässt somit den Player geöffnet, wird dies als Interesse gedeutet und technisch erfasst. Somit "stimmt" der User dem Ablauf dieses von ihm initiierten Videoinhalts (mindestens jeweils zähltechnisch registrierend) zu.

Mouse-over-Play

Wie die Begriffsbildung schon beschreibt, wird beim "Mouse-over-Play" die Useraktivität als Grundlage genommen. Der User steuert per Mouse-over über ein platziertes Werbemittel, eine Teaserfläche oder ein sonstiges Werbeformat, um den Videoinhalt somit zu starten. Hier ist es möglich, dass der Inhalt im gebuchten Format (z. B. Medium Rectangle) abgespielt wird. Zusätzlich gibt es die Option, die Werbemittel bzw. Videokampagnen und den jeweiligen Bewegtbildinhalt nach dem Start als Expandable-Ad zu buchen. Dies bedeutet, dass sich das Werbemittel nach Start per Mouse-over automatisch vergrößert/ausklappt und somit für den Videokonsum optimiert dargestellt wird, weil sich damit der Sichtbereich für den User vergrößert.

Weitere Szenarien finden Sie im kostenfrei downloadbaren Whitepaper.

Bewegtbild in der Online-Werbung: Drei Nutzungsszenarien

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