Debatte | | von Annette Mattgey

Beißende Kritik an Du darfst-Spot: "Heuchlerischer Mist"

Mit seinem aktuellen Spot "Fuck the diet" hat Unilever die Marke "Du darfst" ins Gespräch gebracht. Der neue Spot provoziert mit seinem Spruch "Fuck the diet". Die Erregungswelle schwappt langsam durch diverse Social Media-Kanäle. Während sich auf Youtube die Kommentatoren vor allem über das sprachliche Niveau beklagen, geht es bei Markenfaktor  auch darum, ob das Sprachniveau nicht der Marke Du darfst schadet und generell dem Unternehmensleitbild von Unilever widerspricht. Auch von Betroffenen kommt Kritik: "Unangebracht, unpassend, dreist, schlecht erforscht, Ziel verfehlt... das sind Dinge, die mir einfallen", äußert sich eine Userin in einem privaten Blog, der sich mit dem Thema Abnahmen auseinandersetzt. "Im Grunde treten sie die Überzeugung ihrer Zielgruppe (wir) mit den Füßen."  Im Blog Mädchenmannschaft nennt man den Unilever-Spot "heuchlericher Mist". Das Anliegen, den Diätwahn zu bekämpfen sei zwar ehrenwert, aber es sei "verlogen" von Unilever, da das Unternehmen schon seit Jahrzehnten mit kalorienreduzierten Lebensmittteln sein Geld verdient. Der Facebook-Auftritt von Du darfst hat zwar noch eine recht kleine Fan-Gemeinde (ca. 2000), dafür ist die Anzahl der Menschen, die darüber reden mit rund 570 sehr hoch. Andere Marken wären über derart hohe Beteiligungsraten von 27 Prozent sehr froh. Für alle, die den Spot noch nicht im Fernsehen gesehen haben, hier der Stein des Anstoßes:

Beißende Kritik an Du darfst-Spot: "Heuchlerischer Mist"

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