Fresenius macht nach Ansicht von Potentialpark das Meiste richtig im Netz: Die Kununu-Bewertung ist solide.
Fresenius macht nach Ansicht von Potentialpark das Meiste richtig im Netz: Die Kununu-Bewertung ist solide. © Foto:Screenshot Kununu

Employer Branding | | von Anja Janotta

Welche Unternehmen die besten Karriere-Websites haben

Fresenius vor der Deutschen Telekom vor Ernst & Young. Das sind die Unternehmen, die potenziellen Kandidaten im Web das Meiste zu bieten haben. Ein Ranking der Personalberatung Potentialpark sieht die drei Unternehmen in Deutschland an der Spitze in ihrer Online-Kommunikation an ihre künftigen Professionals. Es folgen in dem Ranking: BASF, Infineon, Deloitte. Als Erster aus der Medien- und Marketingbranche kann sich ProSiebenSat.1 auf Rang 11 platzieren, auf Rang 26 Bertelsmann. Auch bei dem gesonderten Ranking der besten Social-Media-Aktivitäten sind die drei erstgenannten führend, allerdings liegt hier Ernst & Young vor der Deutschen Telekom, vor Fresenius. Bei den Online-Anwendungen führt die Personalberatung dann Fresenius vor BASF und ThyssenKrupp. Und, was die besten Mobile-Anwendungen für die zukünftigen Angestellten angeht, bieten demnach Fresenius vor BASF und Ernst & Young die State-of-the-Art-Auftritte.

Für die Studie wurden 1639 Studenten und Absolventen in Deutschland befragt und die Online-Karriere-Kanäle von 165 Top-Arbeitgebern auf insgesamt 347 Kriterien untersucht. Schon zur Studie im vergangenen Jahr hatte Potentialpark festgestellt, dass sich das Verhalten der Bewerber eklatant wandelt. Zentrale Ergebnisse damals: Die Karriere-Webseiten der Arbeitgeber verlieren gegenüber den Arbeitgeber-Bewertungsplattformen wie Kununu und Glassdoor zunehmend an Boden. Die Befragten stuften die Jobsuche vom dritt- zum acht-wichtigsten Kriterium auf einer Karrierewebseite herab. 40 Prozent der Interessenten brachen ihren Bewerbungsprozess bei der Website eines potenziellen Arbeitgebers ab. Eine umfassende Erklärung zum Bewerbungsprozess böten nur nur 22 Prozent der untersuchten Arbeitgeber an, so die Studienautoren. 

Weitere Ergebnisse der damaligen Studie, die auch heute noch für viele Unternehmen brisant sein dürfte: 32 Prozent der Bewerber würden sich am liebsten nur mit ihren Profilen aus den Berufsnetzwerken bewerben. Aber nur 18 Prozent der Unternehmen boten diese Funktion an, und meist musste man bei diesen zusätzlich trotzdem noch  Lebenslauf und Anschreiben hochladen. Eine mobile Bewerbung mit Xing- oder Linkedin-Profil boten damals sogar nur fünf Prozent der untersuchten Unternehmen an.

Im Ranking der besten drei Unternehmen hat sich im Vergleich zu 2015 nichts verändert. Damals hatte auch Fresenius gesiegt, weil das Gesundheitsunternehmen nach Meinung der Autoren die kandidatenfreundlichste Online-Bewerbung und den umfassendsten Social-Media-Auftritt zu bieten habe. Neben einer intuitiven Stellen-Übersicht biete der Gesundheits-Konzern auch an, dass Kandidaten sich mit oder ohne Registrierung bewerben könnten.

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