Christoph Jahnke, Aperto, rettet als Systems Engineer jeden Tag die Online-Welt seiner Kunden.
Christoph Jahnke, Aperto, rettet als Systems Engineer jeden Tag die Online-Welt seiner Kunden. © Foto:Aperto

Digi-Jobs | | von Annette Mattgey

Was macht eigentlich ... ein Systems Engineer?

Vom Gamer zum Systems Engineer - das war der Weg von Christoph Jahnke, der sich bei Aperto um komplexe IT-Landschaften bei diversen Kunden kümmert. Dass der Beruf durchaus anspruchsvoll ist und weit mehr als technische Fähigkeiten verlangt, erzählt Jahnke im LEAD-digital-Fragebogen.

Name: Christoph Jahnke

Alter: 29

Position: Systems Engineer

Ausbildung: Fachinformatiker Systemintegration

Unternehmen: Aperto (www.aperto.com)

Was machst Du?

Als Systems Engineer(SE) konzipiere und betreibe ich komplexe IT-Systeme, damit die Websiten und Anwendungen unserer Kunden sicher und performant laufen. Ich sitze dabei quasi in der Schaltzentrale und denke mir für Projekte nicht nur passende IT-Systemlandschaften aus, sondern  kümmere mich anschließend auch um den reibungslosen Betrieb von Webservern; also  kurz gesagt darum, dass die Technik läuft. Die Aufgaben reichen dabei von Projektmanagement bis hin zur Qualitätssicherung und Themen wie Virtualisierung, Monitoring und Automatisierung spielen eine große Rolle.

Wie bist du zu dieser Aufgabe gekommen?

Ich wusste schon sehr früh dass ich in der IT arbeiten möchte. Damals standen das Spielen am Computer und die Hardware im Vordergrund. Dies hat sich dann mit den Jahren geändert und ich wollte mein Hobby gerne zum Beruf machen. Nach Recherchen im Netz stellte ich fest, dass die IT viel mehr zu bieten hat als Programmieren und meine Wahl fiel recht schnell auf die Systemintegration.

Welche Eigenschaft hilft dir in deinem Job-Alltag am meisten? Warum?

Die ultimative Eigenschaft gibt es meiner Meinung nach nicht, sondern es ist ein Zusammenspiel vieler wichtiger Eigenschaften. Da ich manchmal auch unter enormen Zeitdruck arbeiten muss, sind Fähigkeiten wie schnelle Auffassungsgabe, Präzision, Selbstorganisationstalent und auch Gewissenhaftigkeit sehr von Vorteil. Und wenn noch etwas wichtig ist, dann ist es Teamfähigkeit. Es ist unabdingbar, vor allem bei großen, komplexen Projekten, gut im Team zu interagieren und sich auf die anderen verlassen zu können.

Was ist dir an deinem Job am wichtigsten? Was macht am meisten Spaß?

Ich arbeite bei Aperto seit acht Jahren und habe schon sehr viele Projekte für Kunden wie Airbus Group oder Bank of Scotland aber auch NGOs wie WWF, die Johanniter oder sos-kinderdorf.de  mit tollen Kollegen erfolgreich umgesetzt. Immer wieder mit neuen Kunden, Ansprechpartnern und Systemen zu arbeiten, macht mir großen Spaß. Gerade auch der Austausch mit anderen Teams und Disziplinen innerhalb der Agentur ist besonders spannend. Mittlerweile darf ich auch mein eigenes kleines Team leiten und Erfahrung in Führungsaufgaben sammeln.

Mein Job ist unverzichtbar, weil …

… ich jeden Tag die Welt rette! Nun ja, vielleicht nicht die ganze, aber zumindest die Online-Welt unserer Kunden. Denn alles, was ich mache, hat direkte Auswirkungen auf die Webpräsenzen, die wir verantworten. Ohne funktionierende Technik wäre das, was meine Kollegen konzipierten, designen und programmierten nämlich nicht mehr sichtbar. Und da jedes System auch mal ausfallen kann, gilt es, vorausschauend zu handeln und immer einen Plan B griffbereit zu haben.

Wenn du nicht System Engineer wärst, was wärst du dann?

Da ich gerne in meiner Freizeit fotografiere, wäre ich wohl Fotograf geworden. Am liebsten Hochzeitsfotograf – immer gut gelaunte Menschen und genügend zu essen.

Was macht eigentlich ... ein Systems Engineer?

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