Mario Semelka, TWT.
Mario Semelka, TWT. © Foto:TWT

Digital-Jobs | | von Annette Mattgey

Was macht eigentlich ein ... Software Engineer VR?

Er erschließt neue Welten auch für die, die sonst keine Chance haben. Mario Semelka baut bei TWT INteractive an Virtual-Reality-Anwendungen, die unser aller Vorstellungen erweitern.

Name: Mario Semelka

Alter: 29

Ausbildung: Mediadesign-Hochschule Düsseldorf

Unternehmen: TWT Interactive

Was machst Du?

Ich bin sozusagen in der virtuellen Realität unterwegs und kreiere VR-Erlebnisse für User. Sei es über VR-Brillen oder Kameras im Smartphone: In meinem Job mache ich Produkte erlebbar. Fahrzeuge, die ihre Farbe ändern, oder Kataloge virtuell durchschauen: Ich mache all das, was man auf Papier nicht abdecken kann.

Wie bist Du zu dieser Aufgabe gekommen?

Vorher war ich in der Gaming-Branche tätig und habe als Spieleentwickler gearbeitet. In diesem Bereich ist Virtual Reality besonders stark im Kommen, sodass ich mich schon länger mit der Technologie befasst habe.

Welche Eigenschaft hilft Dir in Deinem Alltag am meisten? Warum?

Die technische Neugier. Mich interessiert stets, was es Neues auf diesem Gebiet gibt und schaue mir gerne an, was Konzerne wie Google entwickeln. Dies ist vor allem spannend zu sehen, weil man von anderen Entwicklern viel lernen kann.

Schildere möglichst anschaulich ein Projekt, das Dich besonders begeistert hat.

Gerne, das ist ein VR-Projekt im Bereich Smart-Building. In diesem TWT-Projekt wurde ein virtuelles Haus konzipiert, in dem Produkte des Kunden durch eine Virtual Reality-Brille entdeckt werden können. Der User startet im Flur, geht zum Wohnzimmer über und daraufhin ins Bad. In jedem Raum sind Produkte des Kunden platziert. Durch die VR-Brille lassen sich die Produkte anschauen sowie Informationen zum Einsatz anzeigen.

Was ist Dir an Deinem Job am wichtigsten? Was macht am meisten Spaß?

Neues zu entdecken und vor allem daran mitzuwirken, dass Virtual Reality jetzt so richtig ins Rollen kommt. Die Potenziale für Unternehmen zu erschließen und die Technologie selbst zu erweitern, macht mir am meisten Freude.

Mein Job ist unverzichtbar, weil…

Menschen die Möglichkeit geboten wird, Neues zu entdecken. Zum Beispiel kann es durch Beeinträchtigungen für manche Menschen schwierig sein, an andere Orte zu gelangen. Über virtuelle Reisen lassen sich Plätze erkunden. Die Bildung wird sich in den kommenden Jahren ebenfalls verändern. Schon heute wird über den Einsatz von VR-Teachern gesprochen.

Wenn Du nicht Software Engineer VR wärst, was wärst Du dann?

Höchstwahrscheinlich immer noch Game-Developer. Mein jetziger Job baut auf diesen Beruf auf – daher finde ich es besonders interessant, beide Job-Profile miteinander zu verbinden.

Was macht eigentlich ein ... Software Engineer VR?

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