Der Verband der Werbungtreibenden in den USA - ANA - nimmt die Zusammenarbeit mit Startups unter die Lupe.
Der Verband der Werbungtreibenden in den USA - ANA - nimmt die Zusammenarbeit mit Startups unter die Lupe. © Foto:Unternehmenslogo

ANA | | von Irmela Schwab

US-Studie: Warum sich die Kooperation mit Startups lohnt

Um neue Technologien zu erkunden, suchen große Marken immer häufiger den Schulterschluss mit Startups. Die wichtigsten Felder: Social Media sowie Entwicklung und Management von Content. Das geht aus der Untersuchung "Brands Working with Startups" des amerikanischen Kunden-Verbands Association of National Advertisers (ANA) hervor.

In der Studie wird unter B2C- und B2B-Marken vor allem untersucht, wie und warum Unternehmen mit Startups zusammenarbeiten und was sie von der Zusammenarbeit erwarten.

Das sind die sechs wichtigsten Erkenntnisse:

1. Wenn Marketer Startups in Haus holen, geht es ihnen vor allem darum, die neuesten technologischen Trends zu evaluieren. Damit wollen sie bei der Entwicklung Schritt halten, Innovation anstoßen und sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

2.  Marketing und Werbung stehen dabei ganz oben. Im Detail geht es aber vor allem um die Gebiete Social Media (53 Prozent) und Entwicklung und Management von Content (49 Prozent). Andere Projekte haben mit Forschung und Analytics zu tun (45 Prozent), Mobile Advertising (43 Prozent), und Marketing Automation (39 Prozent).

3. Mit Hilfe von Startups realisieren Unternehmen den Vorteil, sich keine Technologien kaufen zu müssen, sondern fertige Lösungen für existierende Probleme zu bekommen.

4. Den Erfolg ihrer Zusammenarbeit mit einzelnen Startups können Marketer direkt am Umsatz überprüfen.

5.  Das Bugdet, das für die Zusammenarbeit aufgewendet wird, kommt meist - zu 88 Prozent - aus dem existierenden Marketing-Budget-Topf. In 53 Prozent der Fälle arbeitet die Mehrheit der Marketer mit ihren Agenturen zusammen, um nach Partnern zu suchen.

6. Die größte Barriere, um das richtige Startup zu finden, ist die Unfähigkeit der jungen Firmen, ihr Angebot sinnvoll und relevant zu beschreiben.

US-Studie: Warum sich die Kooperation mit Startups lohnt

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