Soziales Zentrum im Büro: Die Kaffeemaschine.
Soziales Zentrum im Büro: Die Kaffeemaschine. © Foto:Editho

Arbeitskultur | | von Annette Mattgey

Unterschätzter Motivator: Kaffee am Arbeitsplatz

Kurz bevor die Frühjahrsmüdigkeit wieder zuschlägt, lenkt eine repräsentative Studie des Personaldienstleisters Manpower Group unsere Aufmerksamkeit auf einen besonderen Motivator: Kaffee. Sowohl gesundheitliche als auch wirtschaftliche Faktoren sprechen für den kleinen Braunen am Arbeitplatz.

Der Biorhythmus funktioniert bei jedem Menschen individuell. Aktivitäts- und Ruhephasen wechseln sich dabei automatisch ab und haben Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit. Befindet sich der Körper im Modus "Pause", so kann Kaffee unterstützend wirken, um die Konzentration am Arbeitsplatz wieder zu steigern. 

Gemäß der Manpower-Studie trägt für 28 Prozent der befragten Mitarbeiter aus unterschiedlichen Unternehmen ein Kaffee zur Motivation bei. Somit zählt das be­liebte Heißgetränk zu den Top 10 der Arbeitsmotivatoren. Kaffee liegt in seiner Bedeutung etwa gleichauf wie eine angenehme Büro-Umgebung oder Grünpflanzen im Raum.

Die Bereitstellung von Kaffee im Unternehmen fördert zudem die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sowie den Teamgeist. Gleichzeitig wirkt sich die Koffeinzufuhr positiv auf die Gesund­heit aus. So besitzt das beliebte Heißgetränk einen hohen Gehalt an Antioxidantien, die unter anderem das Diabetes- und Herzerkrankungs-Risiko minimieren können. Außerdem enthält das Getränk auch sekundäre Pflanzenstoffe, die beispielsweise Brust-, Blasen-, Nieren-, Darm- und Leberkrebs vorbeugen sollen. 

Zusätzlich stimuliert Koffein das zentrale Nervensystem – Ermüdungserscheinungen werden minimiert und die Konzentration steigt. Dabei werden die Blutgefäße er­weitert, die glatte Muskulatur wird entspannt. Zudem erhöhen sich Sauerstoffzufuhr und Stoffwechseltätigkeit im Körper, was automatisch die physische und mentale Leistungsfähigkeit steigert. Durch durchblutungsfördernde Eigenschaften wird die Verhinderung von Kopfschmerzen unterstützt und das Herz-Kreislaufsystem gestärkt.

Im Meeting oder am Kaffeeautomaten: Genuss verbindet

Ob in der internen Konferenz oder im Kundentermin – Kaffee kann sich nicht nur gesundheitsunterstützend auswirken, sondern auch die Kommunikation fördern. Das Heißgetränk ist täglicher Begleiter in Besprechungen oder bei einer kleinen Auszeit mit den Kollegen. Kaffee schafft Geselligkeit durch den gemeinsamen Genuss und beim Treffen an der Kaffeemaschine kommen oftmals Kollegen miteinander in Kontakt, die im Büro-Alltag kaum Berührungspunkte haben.

"Kostenfrei bereitgestellter und qualitativ hochwertiger Kaffee wird von Mitarbeitern oftmals als Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung betrachtet. Um die Effekte des Kaffees voll auskosten zu können, ist die Qualität ein hoher Einflussfaktor. Denn Kaffee ist nicht gleich Kaffee und wird nur dann gern getrunken, wenn er geschmack­lich überzeugt und bekömmlich ist. Automaten mit klassischen und ausgefallenen Kaffeespezialitäten, aber auch Schokoladengetränken, Chai Tea Latte und vielem mehr gehören heute zu jeder modernen Bürokultur und steigern den Wohlfühlfaktor sowie Leistungsaspekte gleichermaßen", erklärt Thorsten Flick, Vorstand beim deutschen Lavazza-General­importeur Editho.

 

Unterschätzter Motivator: Kaffee am Arbeitsplatz

Artikel bewerten

Vielen Dank, Ihre Bewertung wurde registriert!

Sie können leider nur einmal pro Seite bewerten.

Ihre Bewertung wurde geändert, vielen Dank!

(1) Leserkommentar

Wir freuen uns über Ihre Kommentare.

* Pflichtfeld
** Pflichtfeld, wird nicht veröffentlicht