Schluss mit dem Nörgeln: 3 Tipps für mehr Gehalt
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Monster-Umfrage | | von Annette Mattgey

Schluss mit dem Nörgeln: 3 Tipps für mehr Gehalt

Vielleicht haben Sie sich vorgenommen, in diesem Jahr mehr verdienen zu wollen als im vergangenen. Dann sind sie nicht allein. Drei Viertel aller befragten Arbeitnehmer sind mit ihrer aktuellen Bezahlung unzufrieden. Lediglich fünf Prozent sind sehr zufrieden und 21 Prozent sind zufrieden mit ihrem Lohn. Das zeigt eine aktuelle Online-Umfrage des Job- und Karriere-Portals Monster unter mehr als 1200 Befragten.

Die Ergebnisse im Detail:

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Bezahlung?

Sehr zufrieden (5%)

Zufrieden (21%)

Weniger zufrieden (43%)

Überhaupt nicht zufrieden (31%)

Faires Gehalt fördert Mitarbeitermotivation

"Die Bezahlung ist auch eine Art der Wertschätzung gegenüber seinen Mitarbeitern. Es geht dabei nicht nur um das Geld, sondern darum, dass die Mitarbeiter dadurch direkten Gegenwert für ihre Arbeit erhalten", so Marc Irmisch, Vice President & General Manager bei Monster. Geld ist ein Mittel der Anerkennung und wer fair entlohnt wird, geht folglich auch motivierter an die Arbeit, als jemand der chronisch unterbezahlt ist. Ganz nach dem Prinzip "Leistung und Gegenleistung" sollten für Mitarbeiter mit einem gerechten Gehalt Anreize geschaffen werden, um ganz im Sinne des Unternehmens zu arbeiten und nicht nur den Minimalaufwand zu betreiben.

Wichtige Größe im "War of talents"

Für Jobsuchende ist die Gehaltshöhe durchaus eine wichtige Größe - und ein Grund, warum sie sich für den Wechsel entscheiden, so die Studie "Bewerbungspraxis 2015" vom Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universität Bamberg in Kooperation mit dem Karriereportal Monster. 87 Prozent der Teilnehmer gaben an, Stellenofferten von Unternehmen nur anzunehmen, wenn diese ihre Gehaltsvorstellungen erfüllen. Erst im Laufe des Arbeitsverhältnisses scheint sich eine Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität zu entwickeln.

Um das zu vermeiden sollten Unternehmen klar und offen kommunizieren und sich zudem Alternativen zur Lohnerhöhung überlegen. Die Personalverantwortlichen im Unternehmen sollten zudem regelmäßig die internen sowie externen Gehälter vergleichen. Es kann sich lohnen, denn zufriedene Arbeitnehmer sind ausgeglichener und arbeiten motivierter als unzufriedene Mitarbeiter. Aber auch Mitarbeiter können aktiv werden: Wer erstklassige Leistung bringt, dafür aber nur zweitklassig bezahlt wird, sollte handeln.

Drei Tipps für die nächste Gehaltsverhandlung:

1. Seien Sie selbstbewusst. Nur wenn Sie sich sicher sind, dass Sie mehr Geld "verdienen", werden Sie das auch dem Chef vermitteln können. Erklären Sie ihm, welch ausgezeichnete Leistung Sie erbringen und welchen Mehrwert Sie für das Unternehmen erbracht haben. Von der Nennung von Gehaltsspannen sollten Sie absehen, denn der Chef wird sich mit Sicherheit an der unteren Zahl orientieren.

2. Timing ist essenziell. Warten Sie ab, bis Sie ein Projekt erfolgreich abgeschlossen haben oder tolle Resultate in Ihrer Arbeit erzielt haben. Wenn durch Sie der Umsatz gesteigert oder neue Kunden gewonnen wurden, werden Sie für den Chef einen großen Nutzen darstellen. Allerdings ist es der Sache nicht dienlich, wenn Sie den Chef in einer stressigen Zeit erwischen. Generell ist mittags eine gute Zeit, um ein Gespräch anzufangen, zum Beispiel in Ruhe bei einem gemeinsamen Mittagessen.

3. Vorsicht beim Bluff. Denn wie geht man vor, wenn der Arbeitgeber nicht auf die Forderungen des Mitarbeiters eingeht? Sie sollten sich im Vorfeld Gedanken machen, ob Sie wirklich den Job kündigen würden, wenn Sie die Erhöhung nicht bekommen. Und falls nein, erwähnen Sie keine Kündigung, sondern stellen Sie Ihre Leistung in den Vordergrund.

Weitere Tipps hat Monster hier im Karriere-Magazin zusammengefasst.

Schluss mit dem Nörgeln: 3 Tipps für mehr Gehalt

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