Mit "Microsoft Teams" lässt sich mit Kollegen weltweit leichter an gemeinsamen Projekten arbeiten.
Mit "Microsoft Teams" lässt sich mit Kollegen weltweit leichter an gemeinsamen Projekten arbeiten. © Foto:Microsoft

Neues Kollaboration-Tool | | von Annette Mattgey

Microsoft in Hip: Office wird zur offenen Plattform für Kollaboration

Microsoft will den Büro-Alltag revolutionieren: Aus der Dokumentenablage Office 365 wird ein chatbasiertes Tool zur weltweiten Zusammenarbeit. Die Lösung "Microsoft Teams" geht ab sofort in 181 Märkten und 19 Sprachen an den Start. Die Anwendung läuft auf Windows-, Mac-, Android- und iOS-Geräten sowie auf Web-Plattformen.

"Jedes Team ist anders",  sagt Alain Genevaux, Leiter der Office Business Group bei Microsoft Deutschland. "Teammitglieder arbeiten an unterschiedlichen Orten, manchmal über die ganze Welt verteilt. Sie haben oft verschiedenste kulturelle Hintergründe, kommen aus mehreren Generationen und pflegen individuelle Arbeitsweisen. Aus diesem Grund kann es nicht das eine Werkzeug für alle geben", so Genevaux weiter. "Das ist der Gedanke hinter Microsoft Teams: Es ist eine flexible Lösung und ein universeller Baukasten für Zusammenarbeit und Kommunikation. Als Mitglied der Office-Familie hält Teams zudem Kontakt zu allen wichtigen Produktivitätswerkzeugen wie Skype for Business, SharePoint oder OneNote."

Den Trend zur vernetzten Arbeitsumgebung spiegeln auch aktuelle Studien wieder, etwa die Deutsche Social Collaboration Studie 2016 der TU Darmstadt in Zusammenarbeit mit der Technologieberatung Campana & Schott. Demnach sind Teams in einer vernetzten Arbeitswelt effizienter, je höher ihr Social-Collaboration-Reifegrad ist, also je besser sie zusammenarbeiten. Der Reifegrad hängt in entscheidendem Maße davon ab, ob und welche Tools Unternehmen für die Zusammenarbeit einsetzen.

In der Betaphase seit November 2016 kam "Micosoft Teams" in mehr als 50.000 Unternehmen weltweit zum Einsatz, darunter etwa bei Axel Springer, Accenture, Deloitte und Expedia. "Wir freuen uns darauf, unseren Mitarbeitern mit Microsoft Teams eine sichere Plattform für mobile und schnelle Zusammenarbeit anbieten zu können", so Samir Fadlallah, Chief Information Officer von Axel Springer.

Das kann "Microsoft Teams":

  • Zusammenarbeit an gemeinsamen Dokumenten: Microsoft Teams ist die Schaltzentrale für Inhalte, Werkzeuge, Kontakte und Unterhaltungen. Auf Office-Anwendungen wie Word, Excel, SharePoint, OneNote und Skype for Business kann direkt zugegriffen werden.
  • Telefonie: Telefonate lassen sich direkt aus Microsoft Teams führen. Das gilt für Smartphones mit Android, iOS und Windows. Eingebaute Funktionen für Videotelefonie stehen bisher für Android-Geräte zur Verfügung, iOS und Windows Phone folgen in Kürze.
  • Teams organisieren: Konversationen können privat oder öffentlich sein, Nutzer haben Zugang zu mehreren Teams, so dass der Wechsel von einer zu einer anderen Projektgruppe sehr einfach ist. Zudem lässt sich das Tool individuell an die Bedürfnisse einzelner Arbeitsgruppen anpassen – über Tabs, Konnektoren und Bots ebenso wie über Microsoft Planner und Visual Studio Team Services.
  • Kommunikation: Jeder Channel in Microsoft Teams hat eine eigene E-Mail-Adresse, so dass einzelne Teammitglieder News oder E-Mails von Outlook aus direkt in die einzelnen Channels posten können.
  • Meetings: Innerhalb von Microsoft Teams kann man zu Meetings einladen, auf Wunsch auch zu privaten Meetings mit einzelnen Teammitgliedern. Der integrierte Termin-Assistent hilft, freie Termine für diese Meetings zu finden.
  • KI: Die Integration von Chatbots in einzelne Channels ist möglich.
  • Archivierung: Microsoft Teams sorgt für die Compliance-gerechte und rechtssichere Archivierung von Inhalten über firmenweite Richtlinien, die durch die IT-Abteilung definiert werden können.
  • Einbindung von Partnern: Schon jetzt kündigt Microsoft mehr als 150 Erweiterungen an, etwa von SAP, DocuSign und Trello.

Weitere Informationen zu Microsoft Teams in der Übersicht:

Das bietet "Microsoft Teams" nach dem allgemeinen Rollout: 

 

Das Video zur Einführung:

 

 

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