Neustart nach der Insolvenz | | von Frank Zimmer

Das Betahaus Hamburg ist gerettet

Knapp drei Monate nach der Insolvenz des Hamburger Betahauses gibt es für die Freelancer-Szene in der Hansestadt gute Nachrichten: Das Coworking-Projekt geht weiter. Die rund 100 Mieter, darunter viele Kreative und Digital-Profis, können in der Lerchenstraße unterbrechungsfrei weiterarbeiten. Das Karriere-Netzwerk Xing und die Stadt Hamburg sichern den Neustart finanziell ab, weitere Sponsoren sind das Unternehmen 9flats, Stephan Uhrenbachers Beteiligungsgesellschaft Upspring, Achtung-Chef Mirko Kaminski und die Deutsche Presse-Agentur über ihre Tochter Dpa Infocom. Sie alle unterstützten die neue Betreibergesellschaft Hub23 Coworking unter Führung von Lars Brücher. "Das Betahaus hat sich als ein Ort in  Hamburg etabliert, an dem die moderne Arbeitswelt bereits heute Realität ist", begründet Xing-CEO Thomas Vollmoeller sein Engagement Xing wolle "Orientierung im fortwährenden Wandel der Berufswelten geben".

Zum Neustart führt das Betahaus ein neues Tarifmodell ein. So sollen sich die Mieten für fest belegbare Arbeitsplätze etwas verbilligen. Für 40 Euro gibt es sogar die Möglichkeit einer "Flatrate", bei dem Nutzer jeden Tag einen Tisch besetzen können - allerdings nur, so lange der Vorrat reicht. Die Vermietung von Konferenzräumen und Eventflächen werde sich dagegen "geringfügig teuer", kündigte Brücher an.

Das Betahaus Hamburg ist gerettet

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