Axel Springer experimentiert mit crossmedialem Projekt
© Foto:Axel Springer Verlag

Hyperlokaler Journalismus | | von Annette Mattgey

Axel Springer experimentiert mit crossmedialem Projekt

Ganz nah ran an die Bewohner der Oranienstraße - das will Zoom Berlin. Hinter der Website steckt ein Projekt der Axel Springer Akademie. Zwanzig Journalistenschüler haben die Aufgabe, Menschen, die dort wohnen, unter dem Motto „Die Stadt. Eine Straße. Dein Leben.“ zu porträtieren. Dabei blicken sie sowohl in die Kreuzberger Vergangenheit als auch auf aktuelle Probleme. Ihre Resultate lassen sich über Facebook, Twitter und ein eigenes Blog verfolgen.

Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Bewohner und Touristen, die in der Gegend unterwegs sind, können mithilfe einer   Augmented-Reality-App auf ihrem Smartphone weiterführende Aspekte der Straße entdecken. Die Website selbst glänzt mit  Reportagen, Hintergrundberichten und Interviews, dazu interaktive Grafiken, Audio-Slideshows und insgesamt 65 Videos. Ein besonderes Erlebnis ist die virtuelle Schnitzeljagd, die über QR-Codes funktioniert. „Nichts interessiert die Menschen mehr als das, was direkt vor ihrer Tür passiert. Deshalb lernen unsere Studenten schon in der Ausbildung, welches Potenzial hyperlokale Berichterstattung hat“, sagt Marc Thomas Spahl, Direktor der Axel Springer Akademie. „Bei dem Projekt war ihnen wichtig, nicht nur über, sondern mitten aus der Straße zu berichten. Näher dran und authentischer kann Lokaljournalismus kaum sein.“

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