Cupertino | | von Annette Mattgey

Apple baut "bestes Bürogebäude der Welt"

Vor lauter Bäumen sieht man kaum das Gebäude: Bei der Planung der neuen Apple-Zentrale in Cupertino, die 2016 fertig sein soll, steht die Umweltverträglichkeit im Vordergrund. Das aktuelle Video gibt ungewöhnlich direkte Einblicke in die Entstehungsgeschichte und zum aktuellen Stand. Die Architekten Sir Norman Foster und Stefan Behling, Foster + Partner, kommen darin ebenso zu Wort wie Apple-Mitarbeiter. 

Die ersten Überlegungen gehen noch auf Steve Jobs zurück. "Behandelt mich nicht wie einen Klienten, sondern wie einen aus Eurem Team", bat er Foster. Inspiriert ist das neue Firmengelände sowohl von der Campus-Gestaltung der Uni Stanford, an der Jobs 2005 eine seiner berühmtesten Reden gehalten hat, als auch von der Landschaft seiner kalifornischen Heimat.

Erst die Bäume, dann der Beton

Während in 70er Jahren massiv Flächen versiegelt wurden und Bäume nur kleine Lückenfüller waren, gehen die Apple-Planer komplett anders vor. 80 Prozent werden Grünflächen sein. Angepflanzt werden robuste Bäume wie etwa Eichen, die auch bei Trockenheit gedeihen. Das Gebäude ist so konzipiert, dass die meiste Zeit weder Klimaanlage noch Heizung notwendig sind. Der Energiebedarf wird zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gewonnen - ein riesiges Solarmodul inklusive. Ein ambitioniertes Ziel: Die CO2-Bilanz des Firmengeländes soll ausgegleichen sein, so Lisa Jackson, Vice President Umweltschutz bei Apple.

Die runde Form des Gebäudes habe nicht von Anfang festgestanden, erklärt Foster. Erst "nach einem intensiven Prozess" mit zahlreichen Modellen sei die Entscheidung gefallen. Ungewöhnlich sind an dem Projekt auch viele bauliche Aspekte: die Herstellung der Glasfassade, die Struktur des Betons und die Anordnung der Büros.

Hier das Image-Video:

Apple baut "bestes Bürogebäude der Welt"

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