Abstimmung erbeten: So will Twitter die Konversation über Marken anheizen
Abstimmung erbeten: So will Twitter die Konversation über Marken anheizen © Foto:Screenshot

Conversational Ads | | von Irmela Schwab

Wie Twitter mit einem neuen Werbeformat Gespräche über Marken anstoßen will

Die Digitalexperten signalisieren Native Advertising im Jahr 2016 Rückenwind. Die Debatte um schlechte Werbung und Adblocker, also Tools, die nervige Ads aus dem Weg zu räumen, ebnet den Weg für Social-Media-Marketing und persönliche Empfehlungen. Ein Trend, von dem Twitter nun gleich zu Jahresbeginn profitieren will: Der Kurznachrichten-Dienst testet derzeit das Werbeformat "Conversational Ads", das Unternehmensbotschaften über seine User verkünden lässt.

Dahinter steckt das Kalkül, dass Botschaften, die von Freunden stammen, natürlich bereitwilliger gelesen und geglaubt werden, als wenn der Absender das Unternehmen selbst ist. Mit den Conversational Ads verspricht Twitter seinen Werbekunden, Gespräche über deren Marken und Produkte anzuzetteln.

Die Ad ähnelt dabei den interaktiven Umfragen, die in die Tweets der User miteinbezogen werden. Klickt der User auf einen Branded Hashtag, erscheint ein Kasten, der die Nachricht der Marke enthält - mitsamt einem Foto oder Video. Diesen Inhalt kann der User allerdings abändern, und ihn erst dann unter seinen Followern verbreiten. 

So funktioniert's: Samsung Canada und die A Capella-Show "Pitch Slapped" sind unter den Werbekunden, die das neue Format testen. In der Ad der A Capella-Show werden die User etwa gefragt, welche der einzelnen Bands besser gesungen hat: Über Klick auf den Hashtag können sie abstimmen und ihre Meinung - gemeinsam mit der Werbung für die Show - ihren Followern mitteilen.

Wie Twitter mit einem neuen Werbeformat Gespräche über Marken anstoßen will

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