Welche Schuhe sind am schönsten? Millennials lassen sich gerne auf diese Frage ein.
Welche Schuhe sind am schönsten? Millennials lassen sich gerne auf diese Frage ein. © Foto:Melissa Shoes

Micro-Influencer | | von Irmela Schwab

Wie ein Schuhhändler Offline und Online verbindet - und dabei Umsatz macht

Über die Konsumenten von morgen gibt es viele Insights und Studien. Alle laufen im Kern auf eins heraus: Erstens, die junge Generation nutzt Social Media wie viele ihre Unterwäsche wechseln, also täglich. Und zweitens: Influencer sind glaubwürdiger als klassische Werbebotschaften.

Diese zwei Erkenntnisse hat nun - ganz offensichtlich - die brasilianische Schuhmarke Melissa Shoes herangezogen: In ihren Filialen in Orlando und Miami hat sie interaktive Terminals aufgestellt, über die Einkäufer schnell und einfach ihre Schuh-Favoriten auf Social Media-Kanälen posten senden können. Warum die Shopper das machen? Sie bekommen einen Rabatt. Und sie sind - wie gesagt - auf Social Media aktiv.

Dass Melissa Shoes damit das Offline-Business verbindet, macht die Strategie besonders interessant. Dass die Einkäufer nicht unbedingt die großen berühmten Influencer sein müssen, gehört zum Kalkül. Schließlich sind die sogenannten Micro-Influencer oft glaubwürdiger, weil sie eben kein Honorar - in jedweder Form - erhalten und einfach nur ganz normale Konsumenten sind.

Ebenfalls gut: Über die Posts auf Twitter oder Instagram kann der Schuhhändler genau einsehen, für was sich die junge Zielgruppe genau interessiert. Und seine Produktpalette entsprechend darauf anpassen. Teure Marktforschung ist somit also ebenfalls inklusive.

Wie ein Schuhhändler Offline und Online verbindet - und dabei Umsatz macht

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