Prominente Schreiber wie Saatchi-CEO Christian Rätsch sollen vormachen, wie es geht.
Prominente Schreiber wie Saatchi-CEO Christian Rätsch sollen vormachen, wie es geht. © Foto:Screenshot Linkedin

Content-Offensive | | von Anja Janotta

So wird man Star-Autor bei Linkedin

Ab sofort können auch deutsche Mitglieder ihr Jobwissen in Fachartikeln bei Linkedin verbreiten. Das Netzwerk lässt sie ausführliche Beiträge schreiben und verbreiten. Immerhin sechs Millionen potenzielle deutschsprachige Autoren hat Linkedin damit an der Hand - so viele Mitglieder sind in der DACH-Region aktiv. Den neuen Influencern sollen prominente Schreiber vormachen, wie es geht: U.a. Christian Rätsch, CEO von Saatchi & Saatchi sowie Klaus-Peter Schöppner, Ex-Geschäftsführer von TNS Emnid und heute Gesellschafter des Umfrage- und Demoskopie-Beratungsinstitus Mente>Factum.

Mit der neuen Funktion soll Linkedin zur "Autoren-Plattform für Berufstätige im deutschsprachigen Raum" werden, betont das Netzwerk. In die Beiträge können Bilder, Videos und Präsentationen eingebaut werdne, zahlreiche Funktionen dokumentieren die Shares nicht nur bei Linkedin, sondern auch bei Twitter und Facebook. Erfahrungen hat Linkedin bereits gesammelt: Im englischsprachigen Raum haben nach eigenen Angaben eine Million Mitglieder sich mit Content beteiligt. Drei Millionen Beiträge gibt es bereits.

Deutsche Linkedin-Beiträge sollen künftig auch in "Linkedin Pulse" zu finden sein, wo Leser spezielle Themenfeeds, Meinungsbildner-Kanäle und von Mediennachrichten-Streams abonnieren können. Ein Algorithmus steuert dann die Auslieferung des Mitglieder-Contents an die einzelnen Leser. Fremdautoren gibt es bei Linkedin schon seit längerem, 500 prominente Schreiber liefern regelmäßig Artikel, u.a. Hilary Clinton und Richard Branson.

Damit die neuen Edelfedern auch gleich Erfolg mit ihren Veröffentlichungen haben, liefert Linkedin einen kleinen Leitfaden für erfolgreiche Content-Produktion mit:

1. Sendertransparenz: Das Profil sollte vollständig und aussagekräftig sein, damit der Leser den Kopf hinter dem Beitrag besser kennen lernen kann.
2. Klare Linie: Bevor man sich als Experte für bestimmte Themen positioniert, sollte man genau klären, auf welche Themen man sich fokussieren will, um dann auch die relevanten Leser direkt zu erreichen.
3. Veranschaulichung:  Komplexe Themen sollten mit Beispielen erklärt werden. Hilfreich sind dazu auch Präsentation, die bei Slideshare eingebunden werden können. Auch Schmuckbilder erhöhen die Aufmerksamkeit. Vorher sollten dementsprechend die Rechte geklärt werden.
 4. Interaktion:  Teilen und Teilhabe an den sozialen Medien bringen mehr Reichweite. Kommentare bei anderen Autoren machen diese auf den Schreiber als Experten aufmerksam.
 5. Nobody is perfect: Das Publikum erwartet keine Doktorarbeiten, lieber sollte man in kleinen Portionen Wissenswertes veröffentlichen und dann durch das Feedback von außen an der Präzisierung der Themen und Ideen feilen.

So wird man Star-Autor bei Linkedin

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