Klicktipp | | von Annette Mattgey

So nehmen Sie dem Shitstorm den Wind aus den Segeln

Was im Falle eines negativen Internet-Kommentars zu unternehmen ist - oder ob Ignorieren die bessere Alternative ist, hat die Agentur New Communication in einer ansprechenden Infografik dargestellt, die sich gut als Poster für jeden Social Media-Manager eignen würde. Zuerst müssen die Grundfragen geklärt sein: Ist der Kommentar sichtbar? Gefährlich? Ansteckend? Wie es dann weitergeht, erklärt Hans-Joachim Gras, Online-Berater und Experte für Reputation Management bei der Kieler Agentur. Nur wenn der Kommentar auf einer häufig besuchten Seite liegt oder das Potenzial hat, via Social Media weitere Kreise zu ziehen, lohnt sich die Mühe des Einschreitens. Und dann gilt es, den Absender einzuschätzen: Äußert er ernstgemeinte Kritik oder will er pöbeln? Nicht auf alle Anwürfe muss das Unternehmen selbst reagieren. Oft springen auch die Kunden in die Bresche - vorausgesetzt sie sind zufrieden und bereit, sich zu engagieren. Wenn die Sänker-Absicht klar erkennbar ist - und vielleicht sogar die Konkurrenz dahintersteckt, hat Gras einen ultimativen Tipp parat: Verdrängung. SERP-Domination (Search Engine Result Page) heißt die Methode, mit deren Hilfe man versuchen kann, positiven Content in der Suchergebnisliste weiter oben zu platzieren. Auf diese Weise rutschen negative Äußerungen nach hinten und werden weniger stark wahrgenommen.

Ausführlich erläutert Gras den Prozess hier auf der Internet-Seite der Agentur New Communication.

So nehmen Sie dem Shitstorm den Wind aus den Segeln

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