Millionenfach geklickt: McDonald's gibt Einblick ins Burger-Fotoshooting
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Youtube | | von Annette Mattgey

Millionenfach geklickt: McDonald's gibt Einblick ins Burger-Fotoshooting

Von den Kanadiern lässt sich einiges lernen: zum Beispiel wie man Social Media erfolgreich für den dauerhaften Kundendialog einsetzen kann. Und ästhetisch und übersichtlich schaut die Website von McDonald's auch noch aus. Ihren Anfang nahm die Aktion Ende Mai auf dem Youtube-Channel von McDonald's. Dort rief der Burgerbrater dazu auf, Fragen zu stellen, die die Internetuser schon immer loswerden wollten. Sogleich wird der Fragesteller auf die Website Our Food. Your questions weitergeleitet. Dort muss er nochmal ausdrücklich sein Anliegen bestätigen, bevor es endgültig an McDonald's geht. Leider merkt die Seite, wenn Anfragen von außerhalb Kanadas kommen.

Heute stehen dort gebündelt die Nutzerfragen. Mit einem Klick sieht man die dazu passenden Antworten - von Experten innerhalb und außerhalb des Unternehmens. Warum Burger nicht verderben, erklärt etwa ein Ernährungswissenschaftler. Ansonsten interessiert sich das Publikum für Glutamat im Essen, welche Produkte "halal" sind und  was in Chicken McNuggets drin ist. Neben den textbasierten Antworten, hat sich McDonald's bei einigen Fragen die Mühe gemacht, Videos zu produzieren. Auf die Frage, ob Egg McMuffins mit echten Eiern gemacht werden, sieht man ein Drei-Minuten-Video zur Herstellung. Online-Experten wie Mark Cameron, CEO der australischen Digitalagentur Working Three, loben das Vorgehen der Restaurantkette: "Man braucht nicht lange, um zu erkennen, dass die Seite Kundenservice, PR und Markenbildung zu einer brillianten Kampagne verbindet", schreibt er im Agentur-Blog. "Sie geht direkt auf die Kultur der Offenheit und Ehrlichkeit ein, die in Social Media herrscht, und bietet die Plattform für einen kontinuierlichen Dialog mit den McDonald's-Kunden".

Am meisten Beachtung - und zwar 6,7 Millionen Visits - erreichte McDonald's Kanada mit dem Film zur Frage, warum die Burger nicht so aussehen, wie in der Werbung. Marketing-Chefin Hope Bagozzi macht sich die Mühe, einen Burger zu kaufen und damit ins Fotostudio zu gehen. Zuerst wird dieses Exemplar fotografiert, bevor sich der Foodstylist daran macht, den Burger nach allen Regeln der Kunst für das Werbe-Shooting zu bauen. Zwar mit den gleichen Zutaten, aber doch unter anderen Bedingungen. Hier ist jeder Zwiebelring gleich groß, Senf und Ketchup werden mit der Spritze aufgetragen, kein Wunder, dass das Stunden dauert.

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