Jeder darf mal twittern: Niederländer eifern Schweden nach
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Tourismus-Kampagne | | von Annette Mattgey

Jeder darf mal twittern: Niederländer eifern Schweden nach

Was @sweden kann, probiert jetzt auch @netherlanders: Auf Twitter übernehmen wochenweise wechselnde Einheimische die Kommunikation mit der Welt. Die schwedischen Tourismus-Marketer haben damit Ende vergangenen Jahres den Anfang gemacht - mit großem Erfolg. Binnen kurzer Zeit hatte der Account mehr als 19.000 Follower, heute sind es knapp 70.000. Offiziell beginnt die Rotation bei @netherlanders am 16. Juli, doch schon heute ist @elmeraculous eifrig dabei, Gerüchte und Vorurteile, die über das Land am Meer herrschen, zu zerstreuen. Ihm folgen bislang rund 1600 Fans. Unterstützung hat er von Sara bekommen, die diese Woche für den @sweden-Account zuständig ist und seine Posts eifrig retweetet hat.Im Gegensatz zu den Schweden steckt hinter Netherlanders.eu keine Behörde oder Marketing-Organisation, sondern ist die Initiative Einzelner. Wer für die Niederlande twittern will - es können sich einheimische und im Ausland lebende Staatsbürger melden, kann sich auf dieser Website bewerben.

Zumindest mit der Zahl seiner Follower kann Schweden zufrieden sein. Ob sich auch die Zahl der Touristen erhöht, wird sich zeigen. Das Konzept der Vielfalt scheint sich bewährt zu haben, auch wenn es zwischenzeitlich durchaus grenzwertige Account-Betreiber gab, die sich über Nazis, AIDS und ihre Vagina ausließen. Und das Beispiel macht Schule: @TweetWeekUSA und @WeAreAustralia werden seit Januar betrieben, unter @Ireland lassen sich ausgewanderte Iren aus und die Neuseeländer finden sich unter @NewZealand wieder.

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