Instagram-Deal: Das denkt die Blogger-Szene
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Facebook/Instagram | | von Annette Mattgey

Instagram-Deal: Das denkt die Blogger-Szene

Einige Branchenkenner hat die Nachricht vom Ostermontag auf dem falschen Fuß erwischt:Facebook hat den Bilderdienst Instagram für eine Milliarde Dollar gekauft. Auch wenn die Meinungen über die Höhe des Kaufpreises auseinander gehen, so sind sich doch die meisten einig. Der Kauf war notwendig, um Facebook vor unliebsamer Konkurrenz zu schützen. Der bekannte US-Blogger Om Malik gibt zu, dass die wenigsten im Silicon Valley den Schritt erwartet hatten, begrüßt ihn jedoch als Abwehrmaßnahme von Mark Zuckerberg. Denn Instagram "hat Facebooks Achilles-Ferse getroffen, das Teilen von Fotos via Mobilgerät". Ähnlich sieht das auch Nico Lumma und malt ein ganz anderes Schreckensszenario an die Wand: "Die Frage war nicht: ist Instagram mit 1 Milliarde Dollar zu teuer? – sondern: was ist, wenn Apple oder Google Instagram kaufen?" Blogger Björn Eichstaedt, Geschäftsführer der PR-Agentur Storymaker, fühlt sich darin bestätigt, dass im Social Web künftig Bilder vor Texten rangieren. Und zum Beweis zeigt er in seinem Beitrag gleich eine ganze Tafel mit Instagram-Bildern mit dem Hashtag #facebook, die den Deal ironisch kommentieren. Kalkül oder Wahnsinn fragt sich dagegen Bastian Scherbeck, Geschäftsführer der Social Media-Agentur We are social. Für sich und seine Kunden zieht er ein gemischtes Fazit: Einerseits hat Facebook dazugelernt und weiß, wie man mit Kunden umgeht. Davon kann auch Instagram profitieren. Andererseits wird Facebooks Stellung im Markt noch dominanter und die Verhandlungsposition der übrigen schwächer.

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