Online-Reputation | | von Annette Mattgey

Image im Netz: So setzt sich das Gesicht einer Marke zusammen

Sinnliche Lippen, hohe Stirn und Riesenohren: Wie sich die Reputation einer Marke aus Online-Quellen zusammensetzt, hat die Agentur New Communication in der aktuellen Infografik "Das Online-Gesicht einer Marke“ visualisiert. Die Gesichtspartien spiegeln verschiedene Einflussbereiche wider: So sind etwa für den "Look" Kundenbewertungen, redaktionelle Verbraucherinfos  und Tarifrechner von entscheidender Bedeutung. Sie bilden die Frisur des Schaubilds, das unten in voller Größe abgebildet ist.

Die Augen: Für die Sichtbarkeit sind Aggregatoren wie Suchmaschinen, Tarifrechner und Social Bookmarks von großer Bedeutung, insbesondere für den ersten Eindruck einer Marke.

Der Mund: Hier kann sich die Unternehmenskommunikation verwirklichen, auf ihren eigene Seiten und PR-Portalen.

Die Stirn: Emotionale Veränderungen lassen sich hier leicht ablesen, deswegen hat New Communication hier die sozialen Netzwerke, geobasierte Dienste und Microblogs platziert.

Neue Dienste wie Greenleaks, Vine oder Twitch hat New Communication ins Schaubild aufgenommen, während Portale wie Qype, Lokalisten, Mr. Wong oder die VZ-Netzwerke an Relevanz für die Online-Reputation verloren.

Hans-Joachim Gras, Mitglied der Geschäftsführung der Kieler Beratungsagentur, erklärt, wie es zu den Veränderungen bei der Version von 2014 gekommen ist: „Wir wollten nicht einfach nur alle Segmente gleichwertig nebeneinander stellen, sondern ihre jeweilige Bedeutung visualisieren. Das ist natürlich keine exakte Wissenschaft, denn die Relevanz eines Online-Segments für ein Unternehmen hängt immer stark von der Branche ab. Wir sehen also eine Art Durchschnitts-Gesicht, bei dem wir uns an Nutzungsgrad, Reichweite, Sichtbarkeit und Verbrauchervertrauen der jeweiligen Segmente orientieren – für Deutschland wohlgemerkt. Deshalb sind z.B. Aggregatoren wie Google, Soziale Netzwerke, Microblogs wie Twitter, Redaktionelle Verbraucherinfos und Sharing-Portale relativ groß und prominent. Whistleblowing und Blacklists hingegen sind aus den gleichen Gründen eher klein und peripher platziert.“

Das Schaubild reflektiere die Einschätzung des Reputation-Control-Teams, das für verschiedene Kunden mit unterschiedlichen Tools gearbeitet hat sowie Studien und Rankings zum Thema analysiert hat. "Aber bitte messen Sie jetzt nicht die Relevanz einer Quelle mit dem Milimeterband nach – das Ganze sollte ja auch noch ein schönes Gesicht ergeben!“, so Gras weiter.

Vollständig sei das Ganze natürlich nicht: "Für die Segmente wählen wir ja immer nur exemplarische Logos aus. Sonst müsste allein das Cluster Verbraucherkollektion die Logos tausender aktiver Foren enthalten."

 

Quelle: New Communication.

Und hier geht es zum vollständigen Artikel des Reputation Management Blogs.

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