Freundschaftsdienst: Warum wir Fotos und andere Inhalte teilen
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Yahoo-Studie | | von Annette Mattgey

Freundschaftsdienst: Warum wir Fotos und andere Inhalte teilen

Wer Fotos, Artikel oder andere Online-Inhalte über soziale Netzwerke teilt, pflegt damit häufig gezielt Beziehungen. Laut einer Yahoo-Studie dient das Sharing vor allem dazu, sich selbst ins rechte Licht zu rücken und Freundschaften am Laufen zu halten.

Einem Freund ein lustiges Foto weiterleiten oder die Kollegen auf einen interessanten Artikel aufmerksam machen: Sharing von Inhalten über soziale Netzwerke wie Tumblr, Instagram und Twitter oder Messenger wie Whatsapp hat für Internetnutzer mittlerweile eine wichtige soziale Funktion. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag von Yahoo unter Briten im Alter von 16 bis 44 Jahren. Die meisten Befragten wollen durch das Teilen Likes ihrer Kontakte erhalten oder sich selbst mit ihren Vorlieben und Haltungen darstellen (56 Prozent), fast jeder Zweite möchte dadurch Freunde unterstützen oder Freundschaften pflegen (46 Prozent). Eine wichtige Rolle spielt auch das Motiv, andere mit den geteilten und dadurch gemeinsamen Inhalten zu erfreuen (43 Prozent).

Gezieltes Teilen statt Massenversand

Dass die Befragten dabei keineswegs nach dem Prinzip Gießkanne vorgehen, sondern Bilder, Videos oder Texte gezielt weiterempfehlen, zeigt ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Drei von vier Nutzern (72 Prozent) bevorzugen es, Inhalte nicht mit womöglich hunderten Kontakten in einem Netzwerk, sondern nur mit einer Person oder einer kleinen Gruppe zu teilen.

39 Prozent der Internetnutzer teilen mehrmals täglich Inhalte mit anderen. Sie nutzen dafür eher selten einen stationären Computer, sondern eher mobile Geräte wie Smartphones und Tablets. Besonders Fotos, Artikel im Listenformat (Listicles) und aufsehenerregende Überschriften veranlassen die Befragten zum Teilen.

Für die Untersuchung "Yahoo - Social Referrals" befragte das Marktforschungsunternehmen The Source online mehr als 800 Menschen in Großbritannien zwischen 16 und 44 Jahren. Alle Teilnehmer teilen digitale Inhalte über mindestens zwei der Plattformen Twitter, Instagram, Tumblr und Whatsapp. Mehr als die Hälfte nutzt dafür ein mobiles Gerät.

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