Frauen wollen mehr Privatheit als Männer
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Soziale Netzwerke | | von Linda Ross

Frauen wollen mehr Privatheit als Männer

Nutzer streichen immer mehr ihrer Freunde in sozialen Netzwerken: 2009 gaben 56 Prozent an, Freundschaften auf Facebook & Co. zu kündigen, 2011 waren es immerhin schon 63 Prozent. So die aktuellen Zahlen der Studie "Privacy Management on Social Media Sites“ des Pew Research Centers. Die User sind insgesamt nicht mehr so sorglos, was das Thema Privatheit in sozialen Netzwerke an geht. Über die Hälfte der User (58 Prozent) geben an, ihr Profil auf den Privatstatus gesetzt zu haben, so dass es nur Freunde sehen können. Ein Fünftel lässt ihr Profil sichtbar für alle.

Dabei sind Frauen mehr auf Privatheit bedacht als Männer: Mehr als zwei Drittel der weiblichen Befragten lassen nur ihre Freunde ihr Profil anschauen, bei den Männer sind es fast 20 Prozent weniger. Kein Unterschied zeigt sich überraschenderweise hingegen bei dem Alter. So lassen 22 Prozent der 18- bis 29-Jährigen ihr Profil öffentlich einsehbar, bei den über 65-Jährigen sind es 23 Prozent. Insgesamt löschen auch immer mehr Befragte Kommentare oder entfernen Tags bei Fotos. 2011 haben 44 Prozent Kommentare anderer aus ihrem Profil gelöscht (2009: 36 Prozent) und 37 Prozent Fotos "untagged“ (2009: 30 Prozent).

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