Ford und Coca-Cola springen für Facebook in die Bresche
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Werbewirkung | | von Irmela Schwab

Ford und Coca-Cola springen für Facebook in die Bresche

Nachdem General Motors seinen zehn Millionen Dollar-Etat von Facebook abgezogen hat, und Werbestrategen die Effizienz der Plattform anzweifeln - auch hinsichtlich seines stotternden Börsenstarts - sind nun zwei Fürsprecher aufgetaucht: Ford und Coca Cola haben laut einem Bericht des "Wall Street Journal" auf Konferenzen über die Wirkung der Facebook-Ads geschwärmt. 

Jim Farley, der bei Ford als Vice President für globalen Verkauf und Marketing verantwortlich ist, will seine Social Media-Investitionen sogar ausweiten. "Jemand, der eine Marke auf Facebook liked, ist generell eher dazu bereit, Partei für sie zu ergreifen." Und Joe Tripodi, Marketingchef bei Coca Cola, betonte am dritten Tag der diesjährigen Cannes Lions, welch gute Effekte die Plattform auf Image und Verkäufe habe. "Wenn über 40 Millionen Fans und deren Freundeskreise positiv über die Dinge sprechen, die wir machen, zahlt sich das für uns in jedem Fall aus." Die Facebook-Ads dagegen kurbelten "wahrscheinlich" - so Tripodi - die Verkäufe an. 

Um das zu beweisen hat Facebook erst einige Tage zuvor eine bei ComScore in Auftrag gegebene Studie herausgegeben. Die unmissverständlich Botschaft: Facebook wirkt! Wie Andrew Lipsman, Vice President of Industry Analysis beim Marktforscher erklärte, kauften User, die eine unbezahlte Marketing-Botschaft von Starbucks gesehen haben, innerhalb eines Zeitraums von vier Wochen zu 38 Prozent mehr Kaffee bei der Kette als solche, die diese Botschaft nicht gesehen haben. Beim Einzelhändler Target waren es 21 Prozent. Dieser Effekt wurde bei direkten Fans gemessen, die Starbucks mit "Like" markiert haben, als auch bei deren Freunden. 

Ford und Coca-Cola springen für Facebook in die Bresche

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