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Erfolgsgeheimnis Vine: Was Ford anders macht

Erst seit einem Monat dabei, verzeichnet Ford bereits erste Erfolge mit seiner Vine-Strategie. Inzwischen sind 16 Filme entstanden, der Account zählt knapp 20.000 Follower. Um den Vines den richtigen Schub zu geben, sucht sich das Social Media-Team Multiplikatoren, die bereits eine Fan-Gemeinde bei Vine haben. Dazu zählen etwa Musiker und Cartoonisten wie Ian Padgham, Rudy Mancuso, Johnny McHone und Daniel Ojanlatva, die die Ford-Filme ihrem eigenen Stil entsprechend herstellen. So variieren die Formate zwischen Sketchen und Animationsfilmen.

Mancuso hat beispielsweise ein künstlerisches Alter ego, das er einen Ford Mustang fahren lässt. Ford ließ Mancuso die Initative und teilte den Film anschließend. Mancuso hat 3,3 Millionen Follower. Der Post erzielte 81.700 Likes, 37.600 Re-Vines und mehr als 1.500 Kommentare - allerdings auf der Seite des Filmers, nicht der Automarke.

Damit unterscheidet sich Ford von anderen großen Marken, die selten mit Multiplikatoren arbeiten oder Inhalte anderer teilen. Sowohl Toyota als auch Volkswagen setzen alleine auf ihre eigenen Filme.

Eines ist Karen Untereker, Social Media Manager bei Ford, besonders wichtig: "Wir legen Wert darauf, dass Ford lediglich ein Baustein in der Welt des Autors ist, statt ihn um einen Werbespot zu bitten." Damit ähneln die Vines eher einem Product Placement als einem expliziten Commercial.

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