Ausverkauf bei Sascha Lobo
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Facebook Fire Sale | | von Frank Zimmer

Ausverkauf bei Sascha Lobo

Umzüge an sich sind nicht besonderes - außer, der Mieter heißt Sascha Lobo und macht daraus ein Social-Media-Event. Der Blogger, Buchautor ("Wir nennen es Arbeit"), Spiegel-Online-Kolumnist und inoffizielle Klassensprecher der deutschen Social-Media-Szene räumt seine Wohnung in der Schönhauser Allee 184 in Berlin im Rahmen eines "Facebook Fire Sale". Die im Social Web kurzfristig angekündigte Aktion findet am kommenden Freitag (17. Februar) zwischen 17 und 20 Uhr statt.

"Man bezahlt für die Möbel und Geräte soviel, wie man für richtig hält, wenn mehrere das Gleiche wollen, entscheidet das höchste Gebot", schreibt Sascha Lobo auf seiner Website. Und weil es Lobo meistens noch um etwas mehr geht als um den puren Marketing-Gag, will er die Hälfte des Erlöses an den Kältebus für Obdachlose in Berlin spenden.

Auf saschalobo.com und auf W&V Online ist das wesentliche Mobiliar abgebildet. Darunter eine Sofalandschaft aus rosa Kunstplüsch ("Habe ich 2004 auf einem Kreuzberger Flohmarkt gekauft, wenn man die gängigen wirtschaftlichen Wertverfallmodelle hier anlegt, dürfte dieses Sofa auf dem freien Markt inzwischen minus achthundert Euro kosten"), mehrere Friseurstühle (Foto), ein Siemens-Toplader, jede Menge "Ivar"- und "Billy"-Regale von Ikea und eine "Gästematratze (mittlere Gebrauchsspuren)", auf der Lobos Followerparty 2009 nach eigenen Angaben "in einer Gruppenpettingsituation ausartetete, an der mehrere bekannte Mitglieder der sog. Internetszene beteiligt waren (ich nicht)".

Das Mobiliar muss am Freitag sofort mitgenommen und selbst transportiert werden. Lobo will aber für Getränke sorgen.

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