Social Streaming | | von Irmela Schwab

5 Regeln für die perfekte Meerkat- und Periscope-Strategie

Handy gezückt, Kamera an - und los geht's: Mit Live-Streaming-Apps wie Meerkat und Periscope kann heute jeder zum Produzenten werden und von einer größer werdenden Zuschauerschar gesehen werden: Während Meerkat mittlerweile knapp eine halbe Millionen User hat, zählte Periscope eine Millionen User während der ersten zehn Tage, nachdem sich Twitter im April die Plattform einverleibt hat. 

Dass der Trend auch Copyright-Verstöße mit sich bringt, darüber wurde Anfang Mai auf dem DLD in New York mit Meerkat-Gründer Ben Rubin diskutiert. Der versprach, alles zu tun, um die bestehende Rechtsprechung nicht zu verletzen. Auch Mobile Marketer berichtet von der neuen Angst von Live-Event-Marken vor Urheberrechtsverstößen. Doch das ist nur ein Randaspekt. Denn die Unternehmen wittern vor allem einen großen Mehrwert, der über die Nutzung für sie entsteht. Schließlich sorgen die Mitfilmer für eine größere Aufmerksamkeit und mehr Reichweite für das Event. 

Darüberhinaus lohnt es sich, eigenen Content für die neuen Social-Streaming-Apps bereitzustellen. Relevante und authentische Inhalte steht dabei im Vordergrund. Welche Regeln es dabei zu beherzigen gilt, haben Live-Streaming-User zusammengetragen.

LEAD digital hat daraus die wichtigsten To Do's für Unternehmen abgeleitet:

1. Viele Streams angucken: Bevor Unternehmen selbst angefangen zu streamen, sollten sie sich von bereits existierenden Streams inspirieren lassen. Dabei lässt sich lernen, welche Motive und Inhalte auf den Streams wirken und welche Storys sich damit erzählen lassen.  

2. Mit anderen interagieren: Wenn Unternehmen sich bei den Streams zuschalten, empfiehlt es sich Fragen zu stellen oder einfach mit den Usern zu chatten. Bei Periscope kann man zusätzlich über Herzen seine Zustimmung bekunden -  vergleichbar etwa mit der Like-Funktion auf Facebook.

3. Einen Zeitplan festlegen: Um aufgefunden zu werden, sollten Unternehmen ihren Stream mindestens 24 Stunden vorher ankündigen. So bleibt Zuschauern genug Zeit, den Stream zu abonnieren. Dabei sollten sie ein Foto, das den Event bebildert, hinzufügen. 

4. Den eigenen Stil finden: Die beste Art und Weise zum eigenen Stil zu finden, ist es einfach loszulegen und zu experimentieren. Über die Fragen, die Follower stellen, können Unternehmen dann herausfinden, was diese von ihnen erwarten. Danach können sie dann ihren weiteren Content ausrichten. Kreativ sein und Spaß dabei haben sollte dabei im Vordergrund stehen.

5. Dabeibleiben: Um zu wachsen und sich eine Community aufzubauen, sollten Unternehmen mindestens einmal pro Tag  streamen. Das hilft dabei, bei der Community als relevant wahrgenommen zu werden: 20 Minuten ist das Minimum. Das Gute daran: Nach dem Streaming ist keinerlei Nachbearbeitung notwendig. 

5 Regeln für die perfekte Meerkat- und Periscope-Strategie

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