Product Listing Ads: Diese Google-Tipps sind bares Geld wert
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Google Shopping | | von Annette Mattgey

Product Listing Ads: Diese Google-Tipps sind bares Geld wert

Die kostenpflichtigen Product Listing Ads (kurz PLA) lösen ab sofort das kostenlose Google Shopping ab. Für Online-Marketer hat das durchaus Vorteile. Marcel Pirlich, CEO von Bidmanagement, erklärt, mit welchen Strategien PLA-Kampagnen ein Erfolg werden und Ihre Angebote weiterhin ganz oben in den Suchergebnissen stehen.  

PLAs sind eines der Trendthemen 2013 von Google. Diese neue Werbeform wird von Google stark gepusht, da sie aufgrund der spezifischen Suchergebnisse und Produktbilder besser konvertieren als klassische Textanzeigen. Die meist rechts oben auf den Ergebnisseiten angezeigten Product Listing Ads unterscheiden sich nicht nur optisch von klassischen AdWords-Anzeigen. Auch die Aussteuerung geschieht nicht mehr nach festgelegten Keywords wie bei den bekannten AdWords-Textanzeigen, sondern wird auf Grundlage eines im so genannten Merchant Centers hinterlegten Datenfeeds bestimmt. Dafür muss das AdWords-Konto mit dem Merchant Center verknüpft werden. Neben vielfältigen formalen und inhaltlichen Anforderungen, die erfüllt werden müssen, spielt wie auch bei den klassischen AdWords-Textanzeigen das Gebot eine große Rolle bei der Platzierung der Anzeige. Wer das höchste Gebot zahlt, wird auch hoch platziert. Das Thema Bid Management darf also auch bei den Product Listing Ads nicht außen vor gelassen werden.

1. Der frühe Vogel hängt die Konkurrenz ab: Frühzeitig alle Voraussetzungen erfüllen und Geld sparen

Wer frühzeitig alle Vorkehrungen trifft, kann bares Geld sparen. Da die Anzahl der Online-Shops, die auf Product Listing Ads zurückgreifen, noch nicht so hoch ist, sind auch die Klickpreise noch geringer. Wer Anzeigen mit Produktinformationen schalten will, sollte zeitnah alle Vorkehrungen treffen. Neben dem Google AdWords-Konto bedarf es auch eines Merchant Center-Kontos: Hier können die Produkte, die als Produkt-Anzeige erscheinen sollen, einfach hochgeladen, verwaltet und mit Google AdWords verknüpft werden.

2. Ordnung ist das halbe Leben: Strukturierter Datenfeed für bestmögliche Platzierung

Product Listing Ads werden stets mit Produktbild, -preis sowie konkreter Produktbezeichnung angezeigt. Der Datenfeed muss vollständig sein, damit Google diesen für die PLAs nutzen kann. Dabei ist darauf zu achten, dass dieser regelmäßig gepflegt und auch aktualisiert wird. Sind beispielsweise Produkte veraltet, die Landing Page nicht mehr erreichbar oder der Datenfeed nicht regelmäßig gepflegt, werden die Anzeigen von Google nicht mehr berücksichtigt und somit nicht ausgeliefert.

3. Targeting Möglichkeiten: Produkte einzeln bewerben

Es gibt verschiedene Varianten für die Aussteuerung der PLAs. Klassisch werden die PLAs mit dem sogenannten Autotargeting "all products" aufgenommen, was allerdings dazu führt, dass die Optimierungsmöglichkeiten sehr eingeschränkt sind. Deshalb sollten die Kampagnen und Anzeigen nach "brand" oder "product type" ausgesteuert werden. So können Gebote spezifisch gesetzt und die Optimierungsmöglichkeiten optimal gesteuert werden, um jeden Cent gewinnbringend einzusetzen. Also: Nicht zu viele Produkte in einer AdGroup bündeln.

4. Ein Hoch auf Kundenzufriedenheit: Positive Bewertungen für mehr Conversions

Nicht nur im Interesse der Wiederkaufsrate sollten E-Commerce-Unternehmen stets für ein angenehmes Shopping-Erlebnis sorgen. Positive Shop-Bewertungen führen zu einer erhöhten Conversion Rate - aber Achtung: Das Feedback muss von echten Kunden stammen.  

5. Gute Produktbilder: Optimierung der Click Rate

Google empfiehlt Produktbilder in einer hohen Auflösung und Qualität für die Product Listing Ads zu nutzen. Ein gutes Aussehen der Anzeigenbilder sollte auf allen Geräten sicher gestellt werden. Gute Produktbilder optimieren die Click Rate.

6. In der Kürze liegt die Würze: Werbetext auf wenige Zeichen herunter brechen

Da der Werbetext von Product Listing Ads wie auch bei den klassischen AdWords-Textanzeigen nur wenige Zeichen umfassen darf, gilt es frühzeitig zu testen, welcher Text am besten funktioniert. Da der Werbetext nicht für jedes Produkt individuell angelegt wird, sollte dieser allgemein gehalten werden (Beispiel: Jetzt mit kostenlosem Versand).

7. Mehr Zeit für kreative Aufgaben: Tools für die automatisierte Optimierung nutzen

Auch für die Optimierung von Product Listing Ads gibt es Tools, die automatisch neue Kampagnen auf Artikel-Ebene, Anzeigengruppen sowie Produktanzeigen anlegen. Das erspart Shop-Betreibern viel Zeit und erhöht gleichzeitig die Anzeigenwahrscheinlichkeit. Wie auch bei den Google AdWords-Anzeigen lohnt sich zusätzlich die Nutzung eines vollautomatischen Bid Management Tools, um die Gebote der PLAs zu optimieren und die Performance signifikant zu steigern. Durch  sie wird ehemals manuelle Arbeit vollautomatisch erledigt und eine deutliche Performance-Steigerung erzielt.

Übrigens: Noch bis zum 12. April bietet Google Händlern die Möglichkeit, sich einen 75 Euro Gutschein für Google Shopping zu sichern.

Marcel Pirlich ist seit mehr als zehn Jahren in der Online- und Mobile-Branche tätig. Vor der Gründung von Bidmanagement  2010 hat er als selbständiger Berater für Strategie, Monetarisierung und Marketing gearbeitet. Zuvor war er u.a. bei Zed, Arvato mobile, und E-Plus tätig.

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