Google ist unentbehrlicher als Microsoft und Apple
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Marketagent.com | | von Annette Mattgey

Google ist unentbehrlicher als Microsoft und Apple

Die Entwicklung zwischen 2007 und heute hat das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com genauer unter die Lupe genommen. Damals galt Microsoft noch als Großmacht im Netz, heute ist der US-Konzern hinter die Bedeutung von Google zurückgefallen. Im Rahmen einer Trendstudie unter Österreichs Internetnutzern hat Marketagent den Erfolgskurs und die Imageentwicklung von Google begleitet. Der Sechs-Jahres-Vergleich zeigt, dass die beliebteste Suchmaschine gegenüber 2007 zwar durchweg zugelegt hat, noch gewichtiger ist jedoch der Bedeutungszuwachs in der öffentlichen Wahrnehmung. So halten heute fast doppelt so viele Österreicher wie noch 2007 Google für das mächtigste Unternehmen im Bereich Internet/Computer/EDV. Sie halten es mittlerweile sogar für unentbehrlicher als Microsoft. Die Sympathie- und Loyalitätswerte sind seit Beginn der Trendstudie auf annähernd gleichbleibend hohem Niveau. Verändert hat sich die Qualität der Suchmaschinen-Nutzung: Die Erwartungshaltung bei der Treffergenauigkeit bei Google hat zugenommen, die Geduld bei Suchanfragen ist signifikant gesunken.

Während Microsoft in der Wahrnehmung der Studienteilnehmer an Branchen-Macht eingebüßt hat (von 76,4 Prozent auf 46,5 Prozent), setzt Google seinen Erfolgskurs fort. 2007 stuften knapp 15 Prozent den omnipräsenten Suchmaschinen-Betreiber als mächtigstes Unternehmen aus dem Bereich Internet/Computer/EDV ein, heute ist es bereits fast jede(r) Dritte (30,4 Prozent).

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In punkto Unentbehrlichkeit rangiert Google (60,4 Prozent) auf Platz 1, haarscharf vor Microsoft (56,9 Prozent), abgeschlagen folgen Apple (24,1 Prozent) und das soziale Netzwerk Facebook (19,7 Prozent).

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„In Sachen Sympathie zeigt der Trendverlauf ein positives Bild auf hohem Niveau“, so Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com. 92,5 Prozent beurteilen Google als zumindest "eher sympathisch", das ist ein Plus von knapp 2 Prozentpunkten gegenüber 2007. Google werden Eigenschaften wie "bekannteste Suchmaschine" (78,9 Prozent), "beliebteste Suchmaschine" (70,6 Prozent) und "nützlich" (66,1 Prozent) zugeordnet. Lediglich die Servicequalität wird von den heimischen Konsumenten bemängelt: nur 27,7 Prozent unterstützen die Aussage, dass Google einen guten Kundenservice bietet.

Höhere Werbe-Akzeptanz als 2007

Heute haben die Internet-User offensichtlich ein positiveres Bild von der Suchmaschinen-Werbung als 2007. Während vor sechs Jahren nur 25,6 Prozent der Befragten der Meinung waren, dass die Ads den Bedürfnissen entsprechen, so sind es jetzt rund 35 Prozent.

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An den grundsätzlichen Anforderungen an eine Suchmaschine hat sich wenig geändert. Kostenlose Abfragen (78,3 Prozent ), schnelle Ergebnisse (59,2 Prozent) und Übersichtlichkeit (58,2 Prozent) gelten als selbstverständlich. Kontaktformulare für individuelle Anfragen (11,4 Prozent), eine farblich ansprechende Gestaltung (8,8 Prozent) und auf Suchanfragen abgestimmte Werbeanzeigen (5,4 Prozent) sind hingegen von nachrangiger Bedeutung.

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