Smartphones bringen erstmals mehr Geld als Fernseher
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Euronics-Studie | | von Frank Zimmer

Smartphones bringen erstmals mehr Geld als Fernseher

Den Deutschen geht nichts über ihren Fernseher? Das war einmal. Zumindest beim Umsatz werden in diesem Jahr wohl erstmals Smartphones vorne liegen. 6,1 Milliarden Euro sollen der Handel in diesem Jahr mit den Multifunktions-Handys einnehmen. Das Geschäft mit Flachbildfernsehern spült dagegen nur 5,8 Milliiarden in die Kassen - trotz Fußball-EM und Olympia. Das ergab eine Studie im Auftrag der Fachhandelskette Euronics.

Die Nachfrage nach Smartphones dürfte sogar noch weiter steigen, denn Deutschland gilt als nach wie vor unterversorgt: 38 Prozent  besitzen hierzulande ein Smartphone; der europäische Durchschnitt liegt bei 44 Prozent. Telefoniert wird damit aber eher selten: Die häufigsten Anwendungen betreffen laut Studie Apps, SMS und Social Media. Zweidrittel der Verbraucher gaben an, bereits Apps heruntergeladen zu haben. Im Schnitt verfügten sie über 24 Anwendungen, von denen sie 17 gratis erhalten haben (in Europa: 16), kostenpflichtig sind dagegen sieben (in Europa: sechs). Die Zahlungsbereitschaft habe sich im Schnitt bei maximal 6,60 Euro eingependelt, europaweit geben die Nutzer durchschnittlich maximal sieben Euro für eine App aus. Für die Studie hat Euronics im April und Mai insgesamt 9500 Menschen aus elf Ländern in Europa befragt.(dpa/fz)

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