Uni Hohenheim | | von Annette Mattgey

Rasante Arbeit: So entsteht in einem Tag ein Imagefilm

Gut Ding braucht Weile? Keineswegs, dachten sich die Studenten der Uni Hohenheim und legten sich gehörig ins Zeug, um einen Imagefilm für ein Stuttgarter Museum zu konzipieren. Für die Realisation hatten sie nur einen Tag Zeit. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Zumindest ist es individueller als so manch steriler Imagefilm von Unternehmen. Zuvor bekamen die Studierenden der Kommunikationswissenschaft eine zweitägige Einführung, die sie mit Theorie und Übungen zum Umgang mit der Kamera, Interviewpartnern und dem Medium Film vertraut machte. Der Dreh fand dann im Museum am Löwentor in Stuttgart statt.

Von der Idee über Dreh und Schnitt bis hin zum Vertonen des fertigen Beitrags blieb den Studenten ein Arbeitstag. Entstanden sind zwei Imagefilme, die in jeweils sechzig Sekunden das Staatliche Museum für Naturkunde am Löwentor vorstellen. Natürlich merkt man den Filmen kleine Schwächen an: Mit einem professionellen Sprecher wäre viel gewonnen. Wer etwas Geld in die Hand nimmt, könnte sich etwas Leben - sprich mehr Besucher - ins Museum holen. Aus rechtlichen Gründen (sie können ja keine Museumsbesucher ungefragt abfilmen) agieren hier die Studenten gleichzeitig als Statisten. Das stört auch nicht weiter, nur hätten ein paar Kinder dem Film gutgetan.  

Hier der erste Streifen, der insbesondere durch den Verweis auf den Freizeitwert des Museums (Café) überzeugt:

Hier der Alternativ-Streifen:

Zumindest sind die beiden Filme der Studenten individueller und durchdachter als so manch anderer Imagefilm. Hier werden oft austauschbare Bildwelten aneinander geschnitten und mit Floskeln unterlegt. So sieht das etwa die Video-Agentur Dissolve , die sich die Anregungen von Kendra Eash, Edelman Digital, zu Herzen genommen hat (hier im Blog).

So sieht der Prototyp eines Corporate-Videos aus:

Rasante Arbeit: So entsteht in einem Tag ein Imagefilm

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