Was will der mobile User? Ganz einfach: Werbung, die respektvoll, kreativ, engagierend und persönlich relevant ist.
Was will der mobile User? Ganz einfach: Werbung, die respektvoll, kreativ, engagierend und persönlich relevant ist. © Foto:Samsung

Studie | | von Irmela Schwab

Mobile Ads: Warum die gängigen Banner nicht wirken

Es blinkt und poppt allerseits, und das nicht nur an Weihnachten. Banner Ads in allen Variationen überfordern die User, wie die Studie “Answering the Call for Better Mobile Advertising” von Yieldmo schwarz auf weiß belegt. Die Erkenntnis ist nicht neu - doch gibt es offenbar noch wenig Alternativen zu den bisher gängigen Standards. Diese werden derzeit von der "Coalition for better Ads" auf den Prüfstand gestellt.

Die Studie hat gut 400 US-amerikanische Konsumenten auf ihre Wahrnehmung von mobilen Ad-Formaten befragt. Darunter: Interstitials, Pop-ups, Pre-Roll Video sowie Banner-Formate. Dabei wurden auch Parameter wie ungestützte Werbeerinnerung, Marken- und Publisher-Präferenz sowie Kaufabsicht herangezogen. 66 Prozent der Konsumenten bevorzugten außerdem kreativer gestaltete und user-freundlichere mobile Ads, die heute noch selten zu finden sind.

Bei Millennials ist der Wunsch nach kreativeren Ads - im Vergleich zu der Generation X und den Baby-Boomers - besonders stark ausgeprägt. Durch optimiert gestaltete Ad-Formaten, so die Resultate des Reports, würden die Millennials die Werbung auch besser erinnern.

Wie sich Werbung in der mobilen Sphäre künftig verbessern kann, dazu hat Lucas Piazza, Director of Marketing bei Yieldmo ein paar Hinweise parat. Zunächst müssen sich mobile Ads respektvoll zum individuellen Nutzungsverhalters des Smartphone-Besitzers verhalten. Kreativ, engagierend und relevant zu seinen Interessen sollten sie außerdem sein. Dann kann Werbung erst dazu beitragen, die Kaufentscheidung zu beeinflussen - anstatt zu frustrieren. Gute Chancen sehen Marketeers laut Mobilemarketer.com auch in Mobile Video sowie in Facebooks dynamischen Ad-Funktionen, die dazu auffordern mobile Apps zu installieren.

Das statische 300 x 250 Medium Rectangle-Format hat in der Studie übrigens am schlechtesten abgeschnitten: Bei der ungestützten Werbeerinnerung haben sich 86 Prozent der User nicht einmal an die beworbene Marke erinnert.

Mobile Ads: Warum die gängigen Banner nicht wirken

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