Viele Partner mischen beim AMP-Projekt mit.
Viele Partner mischen beim AMP-Projekt mit. © Foto:Google

Accelerated Mobile Pages | | von Annette Mattgey

Jeder will AMP, aber die wenigsten können es

Verlage und Publisher wollen ihren Lesern mithilfe von Accelerated Mobile Pages (AMP), einem Open-Source-Angebot von Google, das Lesen in sozialen Netzen erleichtern. Von Google im Februar 2016 eingeführt, sollen sie bequemeres Browsen bei der mobilen Internetnutzung ermöglichen. Die AMP-Optimierung sorgt bei Rich Content wie Videos, Animationen, Grafiken und Anzeigen für schnellere Ladezeiten und damit ein komfortableres Lese-Erlebnis.

Obwohl es auf der Projekt-Webseite reichlich Leitfäden und Tutorials für Webmaster gibt, gelingt es vielen Publishern nicht, ihre AMP-Angebote ohne Fehler online zu stellen. Mehr als 70 Prozent der Websites weisen mindestens einen Implementierungsfehler auf.

Dazu hat SEMrush gerade aktuelle Zahlen veröffentlicht. Der Dienstleister hat die Websites von mehr als 300 der größten Publisher in acht Ländern ausgewertet.

Das sind die Ergebnisse:

orange: dieser Prozentsatz der Seiten sind für AMP otimiert

rot: davon fehlerhaft

Semrush
  • Je nach Land variiert der Anteil der Publisher, die bereits AMP-Seiten anbieten, zwischen 25 Prozent und 35 Prozent.
  • Unter diesen wiederum liegt der Anteil der Websites mit AMP-Fehlern in den untersuchten Ländern zwischen 73 Prozent und 80 Prozent.
  • Die häufigsten Fehler bei der AMP-Implementierung sind unzulässige Attribute, ungültige Attributwerte und ungültige URL-Protokolle.

Mehr dazu im Blog von SEMrush.

Semrush

Eine Einführung in die Funktionsweise von AMPs gibt es hier:

Jeder will AMP, aber die wenigsten können es

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