Großer Nachholbedarf beim Mobile Banking
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Yahoo-Studie | | von Annette Mattgey

Großer Nachholbedarf beim Mobile Banking

Nur 16 Prozent der Befragten greifen zum Smartphone oder Tablet, wenn sie Bankgeschäfte erledigen wollen, fand eine aktuelle Yahoo-Studie heraus. Die Hauptbedenken bestehen der Umfrage zufolge in punkto Sicherheit. 60 Prozent der Nichtnutzer lehnen Mobile Banking aus diesem Grunde ab. Bei 30 Prozent scheitert die Nutzung schlicht daran, dass sie kein passendes Gerät besitzen. Bei zwei Prozent war der Wille da, aber die App ihrer Bank hat ihnen nicht gefallen und sie abgeschreckt. 

Ansonsten steht das Internet bei Finanzgeschäften hoch im Kurs. Mehr als Hälfte sehen es als wichtige Informationsquelle. Besonders beliebt sind Spartipps und Online-Versicherungsvergleiche. „Das Web wird für die Menschen zum Berater in allen Lebenslagen – und das keinesfalls nur für die Jüngeren, sondern quer durch alle Altersschichten", bilanziert Heiko Genzlinger (Foto), Geschäftsführer von Yahoo! Deutschland. "Unsere Finanzstudie zeigt, dass auch im vertrauensabhängigen Bereich Finanzen die Informationssuche immer häufiger im Internet stattfindet, auch die Abwicklung von Finanzgeschäften verlagert sich zusehends ins Web.“ Das Internet ist sogar das am häufigsten genutzte Medium, wenn es um Finanzdienstleistungen geht - noch vor der Beratung am Bankschalter.

Wenn es um Online-Werbung geht, wollen User vor allem schnell und einfach an weitere Informationen gelangen. 49 Prozent schätzen es sehr, gleich im Anschluss im Netz mehr Details zu erfahren. Deswegen äußern ebenso viele Befragte den Wunsch, die Werbeanzeige solle einen entsprechenden Link beinhalten. 39 Prozent sind der Meinung, dass es für Finazprodukte und Geldanlagen wichtig ist, sich im Internet zu präsentieren. 

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