Ein Drittel der Smartphone-Surfer meidet die klassische Webseite
© Foto:Peter von Felbert

Studie | | von Annette Mattgey

Ein Drittel der Smartphone-Surfer meidet die klassische Webseite

Wer bei der Programmierung seiner mobilen Webseiten schlampt, verprellt einen großen Teil seiner Nutzer. Denn ein knappes Drittel der Smartphone-Surfer lässt die klassische Website links liegen und schaut sich nur die mobile Version an. Das hat das Fahrzeug-Portal  mobile.de in einer Studie herausgefunden. Das Unternehmen hat in Zusammenarbeit mit der Forschungsagentur d.core mehr als 2.300 Online- und Mobil-Nutzer seines Angebots befragt. Das Informations- und Kaufverhalten vieler User hat sich aufgrund der Smartphone-Verbreitung geändert. Jeder Dritte – 31 Prozent der befragten Mobil-Nutzer – gibt an, mit dem Smartphone sogar ausschließlich auf das mobile Webseitenangebot zuzugreifen. 69 Prozent besuchen sowohl die klassische, als auch die mobile Webseite.

Demnach entwickeln sich Mobil-User zunehmend zu einer zusätzlichen, sehr attraktiven Zielgruppe mit unterschiedlichen Nutzungseigenschaften und soziodemografischen Merkmalen, so die Erkenntnis von Mobile.de. Für Hersteller, Händler und andere Werbetreibende bedeutet das, dass sie die autoaffine Zielgruppen am besten erreichen, indem Werbeformate sowohl online als auch  mobile geschaltet werden. Die Studie von mobile.de zeigt außerdem, dass es für potenzielle Autokäufer und -Anbieter oft keinen Unterschied macht, wo sie sich gerade befinden: Das mobile Webseitenangebot von mobile.de wird von zu Hause (69 Prozent) und von unterwegs (71 Prozent) gleichermaßen genutzt. Nutzer von mobilen Endgeräten sind demnach für Werbetreibende immer und überall erreichbar.

Besonders beliebt sind das Unterwegssurfen und der Zugriff auf die iPhone-App an Orten wie Arbeit, Schule und Universität (45 Prozent). Es folgen die Straße (32 Prozent), Cafés/Restaurants (31 Prozent) sowie Bahnhöfe und Flughäfen (26 Prozent). Bereits direkt beim Händler vor Ort werfen 23 Prozent einen Blick auf mobile.de. Das belegt laut mobile.de, dass Grenze zwischen Online- und Offlinehandel immer mehr verwischt.

Aktuell besitzt mehr als die Hälfte der Online-User von mobile.de ein Smartphone oder ein anderes mobiles Endgerät (57 Prozent), davon surfen zwei Drittel im Internet, um sich unter anderem über Produkte zu informieren. Die werbungtreibende Industrie setzt verstärkt auf diese Smartphone-affine Nutzergruppe: Besonders Automobilhersteller richten Werbekampagnen auf Mobil-Nutzer aus und zählen laut Nielsen Media-Zahlen zu den Top-Treibern der mobilen Werbung. Individuelle, auf Nutzerinteressen abgestimmte Angebote, die den potenziellen Käufer zur richtigen Zeit und am richtigen Ort erreichen, bergen großes Potenzial, Marketingbudgets effizient einzusetzen. „Wir sehen einen stetigen Anstieg in der Nutzung unserer mobilen Angebote“, erläutert Gert-Jan van Wijk, Department Head Sales bei mobile.de Advertising. „Damit Werbetreibende auch die jüngere, autoaffine Zielgruppe optimal erreichen können, bieten wir schon jetzt vielfältige Möglichkeiten, auf unserer iPhone-App und auf unserer mobilen Webseite zu werben.“

Mit 1,4 Millionen Fahrzeugen und 7,48 Millionen Unique Usern pro Monat ist mobile.de laut AGOF-Zahlen Deutschlands größter Fahrzeugmarkt. Monatlich zählt mobile.de ca. 599.000 unterschiedliche Nutzer, die den Fahrzeugmarkt über die mobile Webseite aufsuchen und 256.000 unterschiedliche Mobil-User der iPhone App. Beide mobile Applikationen von mobile.de rangieren damit unter den Top 15 Angeboten im mobilen Internet.

Ein Drittel der Smartphone-Surfer meidet die klassische Webseite

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