Sie ist die Mutter aller Memes: Grumpy Cat.
Sie ist die Mutter aller Memes: Grumpy Cat. © Foto:The Official Grumpy Cat

Umfrage | | von Annette Mattgey

Die 10 größten Nervtöter im Netz

Pop-up-Werbung rangiert unter den Dingen, die User im Internet nerven, ganz weit oben. Sie wird nur von einer Sache getoppt: Internet-Memes. Die Mutter aller Memes ist Grumpy Cat, aber auch Donald Trump hat es bereits zu einigen gebracht.

Auf Rang drei landen Captcha-Codes, die oft aus Gründen der Sicherheit eingesetzt werden. Das Vergleichsportal www.schlaubi.de hat 1.327 Deutsche im Alter von 18 bis 35 Jahren, die regelmäßig im Netz surfen, gefragt, was ihnen bei der alltäglichen Nutzung des Internets am meisten auf die Nerven geht. Alle Teilnehmer wurden gebeten, aus einer Auswahl von Dingen diejenigen zu nennen, die sie am meisten irritieren. Zur Auswahl standen Probleme, die beim Surfen im Netz auftauchen, und Trends bzw. Phänomene, die sich im Internet breit machen. Dabei waren Mehrfachantworten möglich.

Das sind die Top Ten:

1.       Memes – 65 Prozent

Der letzte große Internet-Hype, den keiner richtig auszusprechen weiß: Memes. Zufällige Schnipsel, die dazu dienen, sich über etwas lustig zu machen, nehmen den Spitzenplatz unter den Online-Nervensägen ein. 

2.       Pop-up Werbung – 63 Prozent

Pop-up Werbung, die plötzlich alles überdeckt und beim Schließversuch womöglich immer weitere Fenster öffnet, ist für  knapp zwei von drei Befragten zu viel des Guten. 

3.       Captcha-Codes - 55 Prozent

Sicherheitsabfragen, verfremdet und bis zur Unkenntlichkeit verzerrt – nicht selten bedarf es mehrerer Anläufe im Kampf von Mensch gegen Roboter, bevor der Code richtig eingegeben ist. Das findet mehr als die Hälfte der Befragten lästig.

4.       Fehler 404 -  41 Prozent

Error 404: Gewünschte Seite nicht gefunden. Der Link, der ins Nichts führt, sorgt bei vier von zehn Befragten für Frustration.

5.       Hashtag-Manie – 36 Prozent

Was eigentlich ein Twitter-Feature ist, greift im gesamten Netz um sich: Ein # soll einer Sache Gewicht verleihen, alles wird mit Hashtags versehen: Für mehr als jeden Dritten ein Grund zur Ärgernis.

6.       Hängende Downloads – 32 Prozent

Der Vorgang läuft, und bei 98 Prozent ist plötzlich Schluss: Downloads, die kurz vor Beendigung des Vorgangs  stecken bleiben, töten fast ebenso vielen den letzten Nerv wie Hashtags.

7.       Strikte Passwort-Kriterien/Komplizierte Logins – 31 Prozent

Passwörter, die nach -zig Anläufen den Anforderungen immer noch nicht genügen und dann am Ende so kompliziert sind, dass man sie aufschreiben muss, um sie nicht zu vergessen, bringen knapp jeden Dritten zur Verzweiflung.

8.       Hintergrundmusik auf Webseiten - 23 Prozent

Was schon in Geschäften nervt, geht im Online-Shop erst recht nicht: Hintergrundmusik. Aber nicht nur beim Einkaufen im Netz, sondern insgesamt findet knapp jeder Vierte Musik, Soundeffekte und automatisches Abspielen von Videos auf Webseiten lästig.

9.       Netzjargon/Akronyme – 14 Prozent

LOL, BRB oder ASAP: Der Siegeszug kryptischer Chat-Abkürzungen in jeglicher Online-Kommunikation hält ungebrochen an und sorgt vielerorts nicht nur für Verwirrung, sondern bei fast jedem Siebten für Verärgerung.

10.   Katzenfotos – 9 Prozent

Eine regelrechte Schwemme von Videoclips und Fotos vom Freund auf Samtpfoten in allen Lebenslagen, millionenfach aufgerufen und geteilt; was des einen Freud ist, ist des anderen Leid: Knapp jeder Zehnte findet sie nervig.

Zur Einordnung sagt Natascha Kahmann, Sprecherin von schlaubi.de: "Manche Dinge, die bei Internet-Nutzern für Verärgerung sorgen, sind zwar nervig, machen aber viel Sinn. Insbesondere die Sicherheitsmaßnahmen wie Captchas sind letztendlich zum Schutz der Verbraucher gedacht, wie auch strenge Passwort-Kriterien. Wirklich lästig ist allerdings  so mancher Hype, der geradezu epidemische Ausmaße annimmt. Einziger, wenn auch schwacher Trost: Häufig sind diese Trends nur kurzlebig."

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