In Asien, Afrika und dem Nahen Osten wird jedes ditte Handy bis 2018 ein Smartphone sein.
In Asien, Afrika und dem Nahen Osten wird jedes ditte Handy bis 2018 ein Smartphone sein. © Foto:Ericsson

Ericsson Mobility Report | | von Linda Ross

Der Smartphone-Boom hält an

Handys sind tot, es lebe das Smartphone. Dieses wird in den kommenden Jahren einen noch nie gekannten Siegeszug erleben. 40 Prozent der Mobilgeräte im dritten Quartal 2012 waren bereits jetzt schon Smartphones. Und der Boom geht weiter. Bis Ende 2018 werde sich die Zahl der genutzten Smartphones auf 3,3 Milliarden verdreifachen, besagt eine der "Mobility Report" von Hersteller Ericsson. In Westeuropa und Nordamerika werden 2018 fast nur noch ausschließlich Smartphones benutzt werden - in Afrika, Asien und im Nahen Osten ist dann nur jedes dritte Mobilfunkgerät ein Smartphone.

Insgesamt werde es in sechs Jahren 9,3 Milliarden Mobilfunk-Anschlüsse geben, erwartet Ericsson. Ende 2012 rechnen die Experten mit rund 6,6 Milliarden - die Zahl tatsächlicher Nutzer sieht Ericsson allerdings wegen  der Besitzer mehrerer Geräte nur bei 4,3 Milliarden. Vor allem in China, Brasilien, Indonesien und den Philippinen war die Nachfrage im vergangenen Jahr sehr hoch. 

Auch die Datenmenge wächst: Nachdem sie sich vom dritten Quartal 2011 bis zu dem dritten Quartal 2012 verdoppelt hat, wird sie sich mit jeweils 50 Prozent von Jahr zu Jahr steigern. Vor allem die Übertragung von Videos lässt die Datenmenge explodieren. 40 Prozent des Volumens entfallen bereits darauf. Dies würde, so die Experten, die Kabel- und Content-Unternehmen unter Druck setzen.

Von den Annehmlichkeiten des ultraschnellen LTE-Standards profitieren derzeit, so die Studie, 455 Millionen potenzielle Empfänger. Innerhalb der kommenden fünf Jahre soll mehr die Hälfte der Weltbevölkerung theoretisch LTE nutzen können. Damit sei LTE der sich am schnellsten entwickelnde System des Mobilmarktes.  Die Zahl der LTE-Anschlüsse dürfte bis 2018 von derzeit 55 Millionen auf 1,6 Milliarden steigen. GSM-Verbindungen allerdings würden bis zum Jahr 2018 von jetzt 4,6 Milliarden auf 2,4 Milliarden schrumpfen.

Der Smartphone-Boom hält an

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