Das Radio der Zukunft ist mobil
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Webradiomonitor 2012 | | von Eduard Podporin

Das Radio der Zukunft ist mobil

Im Vergleich zu 2011 ist die Webradionutzung um 36 Prozent gestiegen. Dreiviertel der Befragten sehen im Webradio den zentralen Empfangsweg, 57 Prozent behaupten, dass mobiles Webradio langfristig das klassische UKW-Radio ersetzen könnte. Das ergibt eine Studie des Marktforschungsinstituts Goldmedia im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM).

Laut  Befragung nimmt die Nutzung von Radio- und Audioangeboten im Internet weiter zu. Insbesondere stiegen die Zahlen der Webradionutzung auf mobilen Geräten wie Tablets und Smartphones. Bis 2014 soll ein Viertel aller Webradioabrufe über mobile Endgeräte erfolgen. Die mobilen Abrufe über Apps oder mobile Browser sind im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent gestiegen und belaufen sich auf 17 Prozent.

Eine Social Media-Präsenz ist für die Mehrheit der Webradio-Anbiter inzwischen eine Selbstverständlichkeit. 84 Prozent der Angebote haben einen Facebook-Auftritt, 42 Prozent sind bei Twitter aktiv. Die sozialen Netzwerke werden insbesondere zur Hörerbindung und für die Kommunikation genutzt. Eine tragende Rolle als "Broadcaster" sehen sie in den Social Media-Plattformen hingegen derzeit nicht. Webradioanbieter sehen zudem keine Konkurrenz durch Streaming-Dienste und erwarten keine negativen Einflüsse auf den klassischen Webradiomarkt.

Der Kostendeckungsgrad der Webradios im Verhältnis von Gesamtumsatz und Gesamtkosten betrug 69 Prozent, beim klassischen Radio 98 Prozent.

Webradio 2012
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