404-Seite kombiniert mit Cat Content: Das ist zu wenig, bemängelt Google. Hier sollte der User mehr Infos bekommen.
404-Seite kombiniert mit Cat Content: Das ist zu wenig, bemängelt Google. Hier sollte der User mehr Infos bekommen. © Foto:Gestigon

Lesetipp | | von Annette Mattgey

12 Tipps von Google für bessere Websites

Wer es ausführlich mag, kann sich durch 160 Seiten Search Quality Rating Guidelines von Google wühlen. Erstmals veröffentlicht Google diese Guidelines komplett. Bei den Search Quality Rating Guidelines handelt es sich um ein Dokument, das manuellen Testern erklärt, nach welchen Kriterien sie eine Website bewerten müssen. Damit gibt Google aber auch Webmastern Anhaltspunkte, was aus ihrer Sicht gute von schlechten Websites unterscheidet. Das Econsultancy-Blog hat sich die Mühe gemacht, die Guidelines durchzuarbeiten, und daraus zwölf Handlungsanweisungen formuliert.

1. Verbessern Sie Ihre 404 - File not found-Seite

Hier bemängelt Google viele Seiten als mittelmäßig. Was die Seite unbedingt enthalten sollte:

  • mögliche Erklärungen, warum die Seite nicht funktioniert
  • eine automatische Liste mit relevanten Suchergebnissen auf der Seite
  • einen Hinweis zum Suchfeld auf der eigenen Seite
  • eine Liste beliebter Links - über die Homepage hinaus

2. Seien Sie nicht kleinlich mit Kontakt-Informationen

Es wirkt wenig vertrauenswürdig, wenn der User nur ein Kontaktformular oder eine Mail- und Post-Adresse vorfindet. Auch wenn man nur einen kleinen Laden betreibt oder selbstständig ist, sollte man mehrere Kontaktwege auflisten. Das erhöht die Qualität der Seite.

3. Frischen Sie Ihren Top-Content immer wieder auf

Dabei geht es nicht um alte Homepages, sondern um die Inhalte von Webseiten. Bei heiklen medizinischen oder rechtlichen Themen ist es klar, dass Sie auf Aktualität achten sollten, um vertrauenwürdig für die User zu sein. Aber auch in allen anderen Bereichen sollten Sie alle paar Monate Ihre Inhalte erneuern. Wichtig ist dabei auch, defekte Links und Bilder zu entdecken und zu beseitigen.

4. Überdenken Sie Ihre Werbeformate

Google findet Werbung auf Ihrer Webseite grundsätzlich nicht falsch, aber es gibt doch einige sehr User-unfreundliche Varianten, vor denen Google warnt: Etwa wenn die Werbung den Seiteninhalt erstmal komplett verdeckt, wenn die Werbung als Popup gestaltet ist oder als Textlink, der neben den Menü-Zeilen steht. Bedenken Sie auch, dass Ihre User zunehmend Ihre Inhalte mobil konsumieren. 

5. Achten Sie darauf, genügend Inhalt bereitzustellen

Google unterscheidet zwischen "main content", "supplementary content" und "ads". Der Werbeanteil sollte auf keinen Fall überwiegen.

6. Rechtschreibung und Grammatik

Schon im Sinne der User sollten Sie auf korrektes Deutsch Wert legen. Aber auch Google hat hier ein Auge darauf.

Sind Sie motiviert noch weiterzumachen? Dann lesen Sie die weiteren Tipps, in denen es auch um den berüchtigten Cat Content geht, hier im Blog von Econsultancy.

12 Tipps von Google für bessere Websites

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