M-Commerce | | von Irmela Schwab

Shopping mit Smartphone: Ungenutzte Potenziale heben

Vom Bummelzug zum Bahnhof. Dann weiter mit der S-Bahn in die Arbeit: Wenn Menschen unterwegs sind, könnten bei Händlern die Kassen klingeln. Das tun sie auch, denn viele nutzen die Reisezeit dazu um auf Websiten zu stöbern - und zu kaufen. 

Doch könnte es einem Bericht von L2 zufolge ruhig mehr sein. Dazu hat die Digital-Beratung aus New York hundert Unternehmen unter die Lupe genommen. Das Problem: Bisher haben nur 14 Prozent der untersuchten B2C-Händler einen mobil-optimierten Checkout auf derselben Seite - ohne dass die Seite also nochmal geladen werden muss. Weitere 40 Prozent bieten den Kaufabschluss mit einem Reload an. Bei 46 Prozent müssen sogar mehrere Seiten aufgerufen werden, bis ein Produkt final erworben werden kann.

Bei den Zahlungsmethoden ist es das genaue Gegenteil - hier gilt: Je mehr Bezahl-Anbieter involviert sind, desto besser. Doch gut die Hälfte aller Händler arbeiten nur mit einem einzigen zusammen. Als Zahlungsmethode besonders hoch angesehen ist Paypal. Aber auch Apple Pay gewinnt an Popularität bei den Händlern: Ein Jahr nach dem die Zahlmethode auf mobilen Seiten genutzt werden kann, wurde sie von mehr als 20 Prozent der Händler eingesetzt. 

Um Shopper zum Kaufabschluss sowie zum Wiederkehren zu motivieren, rät L2 auf Basis seiner Analyse zu einem Loyalty-Programm. Am Ende des Checkouts bieten die Händler, die bei der Untersuchung am besten abgeschlossen haben, jeweils einen Gutschein oder Rabatt an, um den Käufer zu binden.

Auch mobile Apps sind eine gute Methode um Käufe auf dem Smartphone auszulösen. Dazu müssen Händler allerdings mehr bieten als nur Push Notifications. L2 empfiehlt Loyalty Programme, mobile Geldbörsen und TouchIDs.

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