PoS oder Online: Wann Händler mit Ansturm rechnen müssen
© Foto:Payone, B+S Card Service, Statista

Weihnachtsgeschäft online/offline | | von Christina Rose

PoS oder Online: Wann Händler mit Ansturm rechnen müssen

Der kaufstärkste Tag für den Onlinehandel im Weihnachtsgeschäft 2015 war der Nikolaustag (6. Dezember). Allein an diesem Tag setzten Online-Händler 340 Mio. Euro um. Die Mehrheit der deutschen Shopper kauft Weihnachtsgeschenke aber nach wie vor kurz vor knapp: Den großen Shoppingansturm traf der stationäre Einzelhandel erst am 19. Dezember. Dann aber mit Macht: Am Samstag vor Weihnachten gingen Waren für 1,29 Milliarden Euro über die Ladentische. Das ist das Ergebnis der Studie "Shopping & Payment im Weihnachtsgeschäft 2015" von Payone und B+S Card Service.

Webshops punkten für nicht ganz so kurz entschlossene Käufer vor allem mit Produktvielfalt (59 Prozent), gefolgt von günstigen Preisen (40 Prozent). Auch die Zeitersparnis ist ein Hauptargument für den Online-Kauf. Rund jeder Dritte will online Zeit beim Geschenkeshopping sparen und das Gedränge in den Einkaufszentren vermeiden.

Beim Online-Kauf gibt es deutliche regionale Unterschiede. In Baden-Württemberg und südlichen Teilen von Rheinland-Pfalz wohnen die kauffreudigsten Online-Weihnachtsshopper. Durchschnittlich 107,60 Euro wurden dort in Geschenke investiert. In Schleswig-Holstein und Hamburg waren es noch 96,40 Euro und in Bayern 95,90 Euro. In Ostdeutschland dagegen fielen die Warenkorbwerte mit durchschnittlich klar unter 90 Euro deutlich geringer aus. Der gesamtdeutsche Durchschnitt lag bei 95,96 Euro. Und damit noch wesentlich höher als der durchschnittliche Einkaufswert im stationären Handel mit 59,65 Euro.

Erstaunlich ist zudem, dass viele Geschenke auf Pump gekauft werden. So wurde bei 17,5 Prozent  (bei Frauen sogar 21 Prozent) aller Einkäufe die Finanzierung als Zahlungsart gewählt. Beliebter waren nur noch die Zahlung per Kreditkarte (20,3 Prozent) und mit großem Abstand Paypal (30,5 Prozent). Stationär dagegen zücken acht von zehn Käufern am liebsten die Girocard.

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