Kaufwahrscheinlichkeit | | von Annette Mattgey

Online-Umsatz: Community ist stimulierender als Social Media

Unternehmen können über Kunden-Communities fast zwölf Mal mehr Umsatz erzielen als mit allen anderen sozialen Kanälen wie Facebook, Twitter, Pinterest, Youtube und Google+ zusammengenommen. Das ergab eine neue Studie, die Lithium Technologies gemeinsam mit Millward Brown Digital durchgeführt hat. Kunden, die über eine Community mit einer Marke Kontakt aufnehmen, sind demnach deutlich loyaler, engagierter und zufriedener.

Die Untersuchung von Millward Brown zeigt: Communities bieten die Chance, aus Gelegenheits-Shoppern treue Kunden zu machen und sie langfristig positiv zu beeinflussen. So verdoppelten sich die Konversionsraten nach dem ersten Besuch eines Käufers in einer Community nahezu. Im Vergleich zu anderen Kanälen ist außerdem bei vier Mal so vielen Kunden noch 30 Tage nach dem ersten Besuch der Community ein positiver Einfluss nachzuweisen.

Darüber hinaus ist auch die Wahrscheinlichkeit für weitere Einkäufe bei Community-Nutzern höher: 79 Prozent der Besucher beabsichtigten, künftig wieder bei diesem Unternehmen einzukaufen. Das sind sieben Prozentpunkte mehr als bei Kunden, die nicht über soziale Kanäle mit den Unternehmen in Kontakt waren, und mehr als bei allen anderen sozialen Kanälen. 

Insgesamt bewirkten Kunden-Communities laut der Untersuchung:

·         65 Prozent aller Umsätze im Bereich Social Commerce

·         52 Prozent des gesamten sozialen Traffics

·         7,8 Mal mehr Shopper als in anderen sozialen Kanälen

·         11,8 Mal mehr Umsatz als in anderen sozialen Kanälen

Für die Bewertung war ausschlaggebend, dass der Aufenthalt in einer Community bzw. in Sozialen Netzen und der Kauf maximal 20 Minuten auseinander lagen. Insgesamt schätzt Millward Brown, dass sich in rund einem Jahr ein durch Communities beeinflusster Umsatz in Höhe von 500 Millionen Dollar ergibt.

"Diese Untersuchung beweist, was Kunden von Lithium Technologies schon lange wissen: Unsere Communities verschaffen den Verbrauchern Zugang zu wertigem Content und vertrauenswürdigen Empfehlungen von Gleichgesinnten  – und zwar genau zu dem Zeitpunkt, an dem sie ihn wirklich brauchen”, erklärt Bruno Teuber, Senior Vice President und General Manager von Lithium in EMEA.

Laut der Studie bewirken die Communities einen Anstieg von 67 Prozent beim Net Promoter Score (NPS) im Vergleich zu Kunden, die nicht über soziale Medien mit der Marke in Kontakt treten. Zudem zeigte die Befragung, wie wichtig Reputation und Vertrauenswürdigkeit einer Marke für die Verbraucher sind: 

·         72 Prozent der Befragten schätzen es, wenn eine Marke eine Community hat

·         79 Prozent lassen die Reputation der Marke in ihre Kaufentscheidung mit einfließen

·         88 Prozent kaufen bei Brands, denen sie vertrauen.

 

Millward Brown Digital führte mehr als 4.000 Kundenbefragungen durch und beobachtete das Nutzerverhalten auf sozialen Plattformen, die von Lithium-Kunden betrieben wurden. Zu den untersuchten Unternehmen gehören in den USA ansässige Kunden von Lithium Technologies aus den Bereichen Handel, Technologie, Telekommunikation und Finanzdienstleister. In der Studie wurden Traffic, Umsatz, Einflüsse auf Kaufentscheidungen und Affinität jeweils in Zusammenhang mit Lithium-Communities und Social-Media-Seiten Dritter untersucht.

Online-Umsatz: Community ist stimulierender als Social Media

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